Formel 1 - Concorde Agreement: Haug dementiert Gerüchte

Befinden uns in einer Umbruchsituation

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist sich bewusst, dass es weiterhin Gerüchte geben wird, so lange das Concorde Agreement nicht finalisiert ist.
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Motorsport-Magazin.com - In Bezug auf das neue Concorde Agreement ist weiterhin nichts finalisiert. Die Verhandlungen laufen. "Wir führen konstruktive Gespräche", bestätigte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug abseits des Singapur GP. Eigentlich lief die Deadline der Teams für die Einschreibung zum 30. Juni aus, doch das World Motor Sport Council beschloss eine Verlängerung bis Ende September.

Ob diese Deadline allerdings eingehalten wird, scheint eher unwahrscheinlich. "Ich hoffe, dass wir schnell zu einer Lösung kommen, aber ich kann nichts versprechen", sagte Haug. Immerhin soll das Agreement für die kommenden acht Jahre Gültigkeit haben. Die Gerüchte, dass Mercedes sein F1-Commitment überdenke oder dass die Verhandlungen um das Concorde Agreement die Fahrerentscheidung bei Mercedes hinauszögere, lassen Haug kalt.

Ich hoffe, dass wir schnell zu einer Lösung kommen, aber ich kann nichts versprechen
Norbert Haug

"Das eine hat in den Verhandlungen mit dem anderen nichts zu tun und auch wieder doch. Aber ich werde nichts zu diesem Thema sagen. Nur so viel: 'Manchmal ergeben eins und eins drei'", so der Deutsche zu den Spekulationen, Lewis Hamilton wechsle 2013 zu Mercedes. Von einer Verzögerungstaktik will er ebenfalls nichts wissen. "Ich glaube nicht, dass Mercedes oder ein anderes Team die Sache mit Absicht verzögert. Wir befinden uns in einer Umbruchsituation mit der Reglementänderung 2014", betonte Haug.

Das sei eine große Veränderung in der F1. "Und diesbezüglich gibt es viele Fragen zu klären", sagte Haug. So gäbe es bezüglich des Reglements, aber auch des Rennkalenders noch Gesprächsbedarf zwischen den Teams. Vor allem mit der Situation in Hockenheim oder Silverstone sei man nicht glücklich. "Es gibt Kritik, die wir akzeptieren müssen. Aber wir arbeiten hart an einer Lösung, keiner legt sich auf die faule Haut", stellte der Mercedes-Motorsportchef klar.


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