Formel 1 - Spa-Sieg für Button etwas ganz Besonderes

Das Jahr war nicht einfach für mich

Seinen Erfolg in Spa wollte Jenson Button so richtig genießen, denn er liebt die Strecke und nach seinem Durchhänger dieses Jahr brauchte er den Sieg.
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Motorsport-Magazin.com - Jenson Button schien am Samstag und am Sonntag in Spa beinahe unantastbar zu sein. Nachdem er das Qualifying dominiert hatte, fuhr er auch ein souveränes Rennen, bei dem er jede Runde in Führung lag und feierte so am Ende seinen 14. Grand-Prix-Sieg. Über Funk meinte er nach seiner Zieldurchfahrt: "Ich habe kein einziges Auto gesehen, absolut fantastisch." Für den McLaren-Piloten war der Erfolg eine Erleichterung, vor allem weil er in dieser Saison auch einen ordentlichen Durchhänger hatte.

Hier einen Start-Ziel-Sieg einzufahren, ist etwas Besonderes, vor allem weil es kein einfaches Jahr für mich war
Jenson Button

In der Weltmeisterschaft hat ihn der Sieg bis auf 63 Punkte an Spitzenreiter Fernando Alonso herangebracht, nachdem der Spanier unverschuldet in der ersten Kurve ins Aus befördert wurde. Für Button war der Tag aber auch so ein schöner. "Was kann ich sagen. Dieser Kurs ist wegen seiner Geschichte und seinem flüssigen Layout für die meisten Fahrer so toll. Hier einen Start-Ziel-Sieg einzufahren, ist etwas Besonderes, vor allem weil es kein einfaches Jahr für mich war. Wir werden das genießen, bevor es nach Monza geht, wo wir hoffentlich das Gleiche noch einmal machen", sagte Button.

Button Sr. feiert mit

Ebenfalls in bester Stimmung war sein Vater John, der das Rennen wie üblich aus der Box verfolgt hatte und direkt nach der Zieldurchfahrt mit dem Union Jack bewaffnet Richtung Podest marschierte. "Ich hatte darauf gehofft, dass es ein langweiliges Rennen wird. Es war eine tolle Leistung von ihm", sagte Button Sr. Wie sein Sohn den Erfolg genoss, konnte er sich sehr gut vorstellen. "Er liebt Spa, das ist perfekt für ihn."

Wir wissen, um so eine Strecke fehlerlos zu fahren, braucht es große Fähigkeiten
Martin Whitmarsh

Lob gab es von McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, der wusste, dass der Sieg alles andere als einfach war, egal wie souverän Button auch gewirkt haben mochte. "Das Problem mit dieser Art Erfolg ist, dass es einfach aussehen mag, aber nach dem Regenchaos am Freitag dominierte Jenson das Qualifying und siegte von der Pole. Er setzte die Ein-Stopp-Strategie um - das war ein großartiges Rennen. Man muss sich erst in eine passende Position bringen, damit es einfach aussehen kann. Wir wissen, um so eine Strecke fehlerlos zu fahren, braucht es große Fähigkeiten", sagte Whitmarsh.


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