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Formel 1 - Interview - Monisha Kaltenborn

Die Erwartungen sind hoch

Monisha Kaltenborn spricht mit Motorsport-Magazin.com über den Auftakt des Ungarn GP, die Erwartungen fürs Rennen und das weiterhin unberechenbare Wetter.
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Motorsport-Magazin.com - Kamui Kobayashi stand gerade ein Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Er wusste nicht warum das Auto heute so schlecht gelaufen ist. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Monisha Kaltenborn: Nein, das ist noch zu früh. Die Ingenieure sitzen jetzt zusammen und werten die Daten aus. Ich bin aber davon überzeugt, dass sie für morgen eine Lösung finden werden.

Kamui war nicht ganz so optimistisch. Mit welche Erwartungen gehen Sie ins weitere Wochenende?
Monisha Kaltenborn: Die Erwartungen sind nach letzten Wochenende sehr hoch. Unsere Daten und Simulationen zeigen, dass das Auto hier sehr gut gehen sollte. Wir müssen jetzt noch klären, warum es im Freien Training nicht so gelaufen ist, ob das Setup vielleicht nicht das richtige war. Ich bleibe aber nach wie vor zuversichtlich.

Auch wenn es gerade geregnet hat, ist es sehr heiß hier. Kommt die Hitze dem Auto entgegen?
Monisha Kaltenborn: Das Auto geht bei allen Witterungsbedingungen gut. Wir waren bei heißen Bedingungen gut, und es gab auch Regenschlachten, bei denen wir weit vorne waren. Wir lagen bei den Intermediates einmal beim Setup daneben, aber wir wissen genau warum. Wir sollten bei allen Bedingungen klarkommen.

Wäre Ihnen Regen lieber oder ein in Anführungsstrichen normales Rennen?
Monisha Kaltenborn: Ein Rennen mit normalen Bedingungen wäre mal wieder schön. Früher konnte man in Budapest damit rechnen, dass es heiß und trocken wird. Das war jetzt schon lange nicht mehr so. Es wäre wirklich schön, wenn wir normales Wetter hätten.

Sehen Sie schon Hauptkonkurrenten für das Rennen am Sonntag?
Monisha Kaltenborn: Das ist schwierig zu sagen. Wir müssen sehen, wie das Qualifying läuft, es ist alles sehr eng beisammen. Ein paar Tausendstel entscheiden über mehrere Plätze, plötzlich steht man neben ganz anderen Autos.


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