Formel 1 - Formel 1 bald in Mexiko & Südafrika?

Weitere Überseerennen in Planung

Bernie Ecclestone will Mexiko und Südafrika in den Rennkalender mitaufnehmen - damit würde die F1 in zwei traditionelle Austragungsländer zurückkehren.
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Motorsport-Magazin.com - Erst kürzlich hatte Bernie Ecclestone mit der Ansage für Aufsehen gesorgt, eventuell schon nächste Saison 22 oder 23 Rennen in der Formel 1 veranstalten zu wollen. Kandidaten gäbe es genügend - nun wurden erstmals weitere Namen genannt. Neben den Läufen im texanischen Austin Ende des Jahres, sowie den geplanten Veranstaltungen in New York und in Russland, hat der F1-Boss zwei weitere exotische Orte auf dem Zettel - Neuland wären diese für die Königsklasse allerdings nicht. "Ich würde gerne nach Mexiko und Südafrika gehen. Beide Länder bemühen sich darum", wird Ecclestone von Pitpass zitiert.

Ich würde gerne nach Mexiko und Südafrika gehen. Beide Länder bemühen sich darum.
Bernie Ecclestone

Während das Rennen in Südafrika, wo zuletzt 1993 auf dem Traditionskurs von Kyalami gefahren wurde, wohl frühestens 2015 zu realisieren wäre und mit einem Stadtkurs rund um Kapstadts WM-Stadion in Green Point eine neue Strecke geschaffen werden soll, könnte es in Mexiko weitaus schneller gehen. Als Austragungsort wäre einmal mehr der Hermanos Rodriguez Circuit in Mexiko City vorgesehen - dort fuhr die Formel 1 bereits bei ihrem letzten Auftritt im Land 1992. Zwischendurch machten auf der leicht modifizierten Strecke auch die amerikanischen Champ-Cars Halt. Interessant für die Teams und besonders die großen Automobilhersteller ist eine Rückkehr nach Mexiko natürlich auch aus Marketingsicht.

Bei günstiger Kalenderplanung und Zusammenlegung mit den neuen US-Rennen, könnte man sogar den Reiseaufwand gering halten. Überdies steht mit Saubers Sergio Perez ein aufstrebender Lokalmatador bereit, der das Rennen auch für viele heimische Sponsoren attraktiv macht. Laut spanischen Medienberichten stehe man daher bereits in den Startlöchern, um mit den Vorbereitungen auf eine Austragung, die zunächst auf fünf Jahre begrenzt sein soll, zu begingen. Bereits Mitte 2013 könne man den Kurs angeblich in einen präsentablen Zustand versetzt haben.


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