Formel 1 - Stuck fürchtet Red-Bull-Gelassenheit

Nicht mehr viel zu verbessern

Hans-Joachim Stuck sieht Schwierigkeiten bei Red Bull in mehrerlei Hinsicht und bescheinigt Michael Schumacher nach wie vor den nötigen Biss.
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Motorsport-Magazin.com - "Striezel" Stuck sieht eine spannende Saison auf die Formel-1-Fans zu kommen, nachdem die ersten Testfahrten in Jerez absolviert sind. Die Zeiten seien noch kein Gradmesser sondern eher eine Tendenz, schreibt er in seiner Kolumne für Eurosport, doch hätten sie gezeigt, dass es spannend werden dürfte.

Besorgt zeigt er sich über Red Bull: Die Messlatte liege nach zwei gewonnenen Weltmeisterschaften sehr hoch. Aufgrund des nahezu perfekten 2011er-Autos gäbe es nur wenige Punkte, in denen man das Fahrzeug verbessern könne. Doch nicht nur diesbezüglich sieht er Schwierigkeiten beim Weltmeisterteam.

Das Team testet Komponenten, die im neuen Auto installiert werden sollen, einfach am alten, und gewinnt so wichtige Entwicklungstage.
Striezel Stuck über Mercedes

"Zudem ist fraglich, wie es um den Motivationsfaktor im Team bestellt ist. Es ist ja nur menschlich, dass sich nach großen Erfolgen eine gewisse Genugtuung einstellt", befürchtet der 74-fache Grand-Prix-Teilnehmer. Die Truppe noch einmal motivieren zu können, sei daher schwierig. Als Kosenamen für den RB8 empfiehlt er dem Heppenheimer "Vettelino."

Schumacher hat das Zeug zum achten Titel

Angetan zeigt sich Stuck von der Leistung Michael Schumachers. "Der Rekordweltmeister ist immer noch willig und bissig. Wenn der neue Silberpfeil mitspielt, bringt Schumi alle Fähigkeiten mit, um noch einmal Weltmeister zu werden", bescheinigt er dem Altmeister.

Die Mercedes-Strategie, das neue Auto erst zum zweiten Test zu bringen, sieht er nicht als Nachteil: "Das Team testet Komponenten, die im neuen Auto installiert werden sollen, einfach am alten, und gewinnt so wichtige Entwicklungstage." Mercedes sei in Jerez mit dem alten Auto gefahren, um das neue Fahrzeug noch optimieren zu können.


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