Formel 1 - Van der Garde muss Bremsen lernen

Im Kies gesteckt

Giedo van der Garde erlebte einen interessanten Testtag in Jerez, musste sich aber noch mit dem Caterham anfreunden.
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Motorsport-Magazin.com - Giedo van der Garde bestritt seinen ersten Testtag für Caterham in Jerez und war trotz beinahe fünf Sekunden Rückstand auf die Bestzeit sehr zufrieden. Allerdings muss er sich nach Jahren in der GP2 erst mit den sensiblen Pedalen der Formel-1-Boliden anfreunden. "Ich hatte Probleme mit den Bremsen, denn die sind komplett anders, als ich es gewohnt war", verriet der Niederländer. "Ich betätigte sie zu hart und zu aggressiv, daher hat die Front blockiert."

Ich hatte Probleme mit den Bremsen, denn die sind komplett anderes, als ich es gewohnt wa
Giedo van der Garde

Die Bremsen waren es auch, die an einem Ausritt des Caterham-Piloten beteiligt waren. "Ich versuchte, spät zu bremsen, habe etwas zu früh geschalten und bin von der Strecke angekommen", schilderte van der Garde sein Steckenbleiben im Kies. "Ich schaute, was ich machen kann. Das Auto ging in den Kies, aber es ist nichts passiert oder kaputtgegangen. Ich wollte weiterfahren aber das Auto steckte im Kies fest."

Experimente mit KERS und DRS

Insgesamt sei das Team mit seiner Arbeit sehr zufrieden gewesen. Immer wieder musste der Niederländer Dinge am Lenkrad verstellen und machte seine ersten Erfahrungen mit DRS und KERS. "Wir spielten etwas mit DRS und nachmittags mit KERS. Das ist das erste Mal, dass das Team mit KERS arbeitet, daher haben wir das eine oder andere versucht. Das eine funktionierte, das andere nicht."

Giedo van der Garde möchte ein Stammcockpit - Foto: Sutton

Dennoch hat der CT-01 sehr viel Potenzial, geht es nach dem dritten Fahrer, der erst vor kurzem von seinem Testglück erfuhr. "Sie haben mich letzte Woche angerufen und mir gesagt, du machst den Test. Und ich antwortete: 'Ja, ich komme.'", schmunzelte der 26-Jährige, der hofft, noch vor Saisonbeginn eine weitere Testchance zu bekommen.

Ansonsten sind seine Wünsche allerdings zunächst bescheiden. "Ich möchte das Team besser kennenlernen und es verstehen und hoffentlich nächstes Jahr einen Stammplatz bekommen", so der Niederländer, der seine Zeiten am Nachmittag als konkurrenzfähig beschrieb.


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