Formel 1 - Zetsche: Spitzenposition für Mercedes möglich

Verlängerung mit Schumacher attraktiv

Motorsport-Magazin.com - Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche blickt einer positiven Zukunft von Mercedes in der Formel 1 entgegen. "Wir sind in diesem Sport langfristig engagiert", sagte er. Zetsche sei zuversichtlich, dass in der neuen Zusammenstellung des Teams eine Spitzenposition möglich sei. Für 2012 habe man sich vorgenommen, über WM-Platz vier hinauszukommen. Auch in Sachen Michael Schumachers Zukunft äußerte sich Zetsche. Sollten beide Parteien übereinkommen, sei eine Fortsetzung über das Jahr 2012 hinweg eine attraktive Möglichkeit. "Er ist nach wie vor die Ikone des Motorsports", meinte der Daimler-Boss.




14 Leser-Kommentare

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am 12. Februar 2012 um 00:03 Uhr
matt135:
Die These an sich mag so einfach sein, aber es ist nur eine These. Wenn man nur den Motor baut und nix gewinnt, wird der schwarze Peter zwischen Team und Hersteller hin und hergeschoben ohne klare Erkenntnis, woran es liegen könnte zu bekommen. MGP hat in diesem hier genannten Fall die Gewißheit am Motor liegt es keinesfalls, der ist siegfähig. Gemessen an den Zeiten und dem Entwicklungsplan war die Saison 2011 für MGP alles andere als eine Blamage. Hat eben nur nicht für Podestplätze gereicht weil bei den anderen Spitzenteams die Zuverlässigkeit paßte und kleine Wunder wie sie in Kanada hätten passieren können ausgeblieben sind.
am 11. Februar 2012 um 15:59 Uhr
AWE:
Die These ist viel einfacher . Wenn ich mich nicht blamieren möchte ,dann muss ich ,wenn ich als Chassisbauer auch andere Teams beliefern möchte entweder das bessere Chassis bauen oder das Risiko eingehen ,das ich mich als Chassisbauer blamiere . Ausser Mercedes ,Renault ,BRM ,Ferrari,Honda,Lamborghini und Toyota gab es auch keine Chassishesteller die sich zeitgleich dem Risiko ausgesetzt haben ,mit gleichem Motor ein Konkurenzteam auszurüsten und zwei haben sich da halt nachhaltig blamiert . Cosworth und Climax haben ja rechtzeitig noch gemmerkt ,das der Schuster bei seinem Leisten bleiben soll und ihre Chassisprojekte gleich wieder in die Tonne gepackt .
am 10. Februar 2012 um 05:53 Uhr
bulli: interessante These von AWE,
wenn man das zu Ende denkt, wuerde es das Ende fuer Red Bull und McLaren bedeuten, denn dann duerften weder Renault noch MB an die Motoren liefern, um sich nicht zu blamieren. Bliebe der Cosworth Motor und es ist relativ unsicher, ob sie damit auch so siegfaehig waeren. Und nach seiner Logik waere es fuer MB auch besser gewesen, wenn Red Bull nochmal 6 rennen mehr letztes Jahr gewonnen haette, dann waere Renault noch mehr blamiert gewesen. Natuerlich waere es jedem hersteller lieb mit seinem Werksteam zu gewinnen, aber das es besser ist, gar nicht zu gewinnen als mit Kundenteam geht schlicht an der Realitaet vorbei.
am 09. Februar 2012 um 21:46 Uhr
matt135:
Ein Hersteller dessen Motor in einem Fremdchassis gewinnt, baut nen siegfähigen Motor! Ferrari hatte über viele Jahre einige Kundenteams die kein einziges Rennen gewannen, Der erste Sieg von Vettel in Monza im Torro Rosso ist der einzige Sieg eines Ferrari-Motors in einem Kunden-Auto, seit mehreren Jahrzehnten. Der Sport ist um einiges komplexer, als daß man es alleine auf den Motor reduzieren könnte.
am 09. Februar 2012 um 20:11 Uhr
AWE:
Ein Herstellerteam dessen Motor in einem Fremdchassis gewinnt ,ist immer der Blamierte. Das war bei Renault die letzten Jahre genau nicht anders als bei Mercedes mit McLaren die letzten beiden Jahre .
am 09. Februar 2012 um 19:39 Uhr
matt135:
Siege für McLaren seh ich nicht als Blamage für Mercedes. McLaren und Ferrari sind die erfolgreichsten Teams in der F1 mit den meisten Titeln und GP-Siegen. Ich würde es eher als sehr gute Referenz sehen, da ja bei Mclaren und MGP der gleiche Motor verwendet wird.
am 09. Februar 2012 um 18:30 Uhr
AWE:
Jeder Sieg von McLaren oder gar Force India ist eine gewaltige Blamage für Mercedes . Das kann man jetzt schön reden wie man gern möchte ,es wird trotzdem eine Blamage bleiben . Das Mercedes als Team ( und nur darum geht es ) mit seinen insgesamt 50 GPs nun so viel länger in der F1 vertreten ist als BMW mit gut 90 und Toyota mit 139 GPs scheint mir irgendwie auch eine Milchmädchen-Rechnung zu sein . "ununterbrochen " sind die Abgekratzen gerade mal 2 Jahre in der F1 vertreten ,was sie gegen BMW und Toyota in der Beziehung auch nicht besser ausschauen lässt.
am 09. Februar 2012 um 16:00 Uhr
Panic: ParkerJones
Mercedes muss ja nichtmal unbedingt selbst gewinnen,auch wenn das natürlich ganz klar das Ziel ist.Aber man hat seine Schäfchen,bzw Motoren, ja ganz gut verteilt.Brawn GP z.B. hat Erfolge gefeiert als Mclaren im Nichts fuhr.Mclaren fährt zu Siegen, während MGP sich noch im Aufbau befindet.So erfolgslos ist man also gar nicht....Zum Thema Schumacher:Es wird sich um ihn nicht mehr drehen als um Rosberg.Das liegt einfach daran dass Schumi,trotz seiner 7 Titel,nicht die Zukunft gehört.Noch 1-2 Jahre,dann muss man eh auf Rosberg oder wen auch immer setzen.Ein "Schumi-Team" macht keinen Sinn.
am 09. Februar 2012 um 15:44 Uhr
ParkerJones:
Es macht mir den Eindruck, dass Mercedes nicht wegen einer sportlichen Einstellung in die F1 gekommen ist. Es dreht sich alles nur um Schumacher! Ob dies eine gute PR ist? Für mich zählen nur die Resultate!
am 09. Februar 2012 um 14:33 Uhr
Korty:
Nun ja, beendruckend geht scho anders.... Seine Leistung ist für sein hohes Alter ok. Mercedes sein Anspruch dürfte abr höher liegen als ein schlechtes Auto mit einem Ex Weltmeister zu kaschieren.
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