Formel 1 - Menschenrechtsaktivisten fordern Bahrain-Boykott

Keine Zeichen von Normalität erwünscht

Steht der Große Preis von Bahrain wieder auf der Kippe? Menschenrechtsaktivisten fordern die Formel-1-Akteure zum Boykott des Bahrain-GP auf.
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Motorsport-Magazin.com - Der Große Preis von Bahrain rückt wieder ins Fadenkreuz. Die Menschenrechtsverletzungen aus dem Vorjahr sind noch nicht vergessen. So fordern nun Aktivisten die Teams und Fahrer dazu auf, das Rennen, das vermutlich auf Druck Bernie Ecclestones wieder in den Kalender aufgenommen wurde, zu boykottieren.

"Die Regierung will die Formel 1, um der Welt erzählen zu können, dass alles wieder normal laufe", sagte Nabeel Rajab, Vizepräsident des Bahrain Center of Human Rights gegenüber der englischen Guardian. Wenn die Formel 1 kommen sollte, würde sie der Regierung helfen, der Welt einen Normalzustand zu verkaufen.

"Wir würden es vorziehen, wenn sie nicht kommen würden", so Rajab weiter. "Ich bin sicher, dass die Teams und Fahrer der Formel 1 die Menschenrechte respektieren." Bernie Ecclestone, der sich stets dafür eingesetzt hat, das Emirat zurück in den Kalender zurückzubringen, meinte: "Es steht im Kalender. Wir werden da sein, außer schreckliche Dinge werden uns stoppen."


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