Formel 1 - Keine Eiszeit zwischen Rosberg & Schumacher

Michael ist kein Mistkerl

Nico Rosberg betonte einmal mehr, dass die Beziehung zu Teamkollege Michael Schumacher gut ist. 2012 erwartet er von Mercedes ein siegfähiges Auto.
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Motorsport-Magazin.com - Im ersten Jahr mit Mercedes 2010 holte Nico Rosberg drei Podestplätze, allerdings war 2011 nicht mehr als ein fünfter Platz für den Deutschen drin. Dennoch unterschrieb Rosberg einen langfristigen Vertrag bei Mercedes. "Ich habe entschieden, im Team zu bleiben, weil ich sicher bin, dass sich die Situation verändern wird", sagte Rosberg.

Ich bin sicher, dass sich die Situation verändern wird
Nico Rosberg

Mit Aldo Costa hat sich der Rennstall bereits Verstärkung ins Boot geholt. "Mercedes gibt alles, um eine Struktur zu schaffen, die Siege ermöglicht. Ross Brawn hat mir erzählt, dass Costa großartig ist und auch die anderen Techniker sollen gut sein", erzählte der Deutsche. Von Ferrari träumt er nicht - im Gegensatz zu vielen anderen Rennfahrern.

"Ich habe viele italienische Freude und sie fragen mich, wann ich endlich in einem roten Auto sitze. Aber als Deutscher ist es für mich eine tolle Sache, für Mercedes zu fahren. Ich brauche nur noch ein siegfähiges Auto, aber ich bin überzeugt, dass ich es 2012 bekomme", sagte Rosberg der Gazzetta dello Sport.

Man kann mit Michael gut arbeiten, was eine Überraschung für mich war
Nico Rosberg

Immerhin konnte er in dieser Saison erneut seinen Teamkollegen Michael Schumacher hinter sich lassen. Gerüchte, wonach zwischen den beiden Eiszeit herrscht, dementierte Rosberg. "Michael ist kein Mistkerl. Wenn ich ihm eine Frage stelle, würde er mich niemals anlügen. Man kann mit ihm gut arbeiten, was eine Überraschung für mich war - vor allem weil ich zuvor sehr viele Gerüchte gehört habe", erklärte der Mercedes-Pilot.

Entscheidend sei, dass das Team beide gleich behandle. "Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt, angesichts der Tatsache, dass Ross und Michael sehr lange miteinander gearbeitet haben. Stattdessen behandelt uns Ross völlig gleich, zudem ist Michael ein guter Referenzpunkt für mich", sagte Rosberg.


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