Formel 1 - Die Spielberg-Eröffnung und das Thema F1

Sag niemals nie

Als sich am Samstag die Pforten beim Red Bull Ring in Spielberg für die Medien öffneten, geisterte auch das Gespenst Formel 1 herum.

Motorsport-Magazin.com - Am Sonntag findet mit großem Publikum die Eröffnung des Red Bull Rings in Spielberg statt, der früher als Österreichring und danach als A1 Ring bekannt war. Schon am Samstag waren die Medien geladen, um sich die Veränderungen rund um die Strecke anzusehen - das Layout ist gleich geblieben - und dabei kam unvermeidlich das Thema Formel 1 auf. Schließlich meinte Bernie Ecclestone erst vor kurzem, die Königsklasse sei immer gerne nach Österreich gekommen und wollte eine eventuelle Rückkehr irgendwann in der Zukunft nicht ausschließen, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Die Formel 1 ist das Höchste, es gibt weltweit 20 Grands Prix und da passen im Moment die Voraussetzungen nicht
Helmut Marko

Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko wollte sich am Samstag nicht so weit aus dem Fenster lehnen und meinte, die Formel 1 sei kein Thema. "Die Rennstrecke ist für ein breites Band an Möglichkeiten ausgelegt. Man kann offroad fahren, es gibt Zweirad-Möglichkeiten, es gibt Go-Kart, die DTM kommt und die Auslastung ist schon sehr gut. Alleine das ist eine immense Belebung für die gesamte Region. Die Formel 1 ist das Höchste, es gibt weltweit 20 Grands Prix und da passen im Moment die Voraussetzungen nicht", sagte er.

Ecclestone ist ein Freund

Zudem musste der Grazer betonen, dass es neben der Formel 1 auch noch anderen tollen Rennsport gebe. "In der jetzigen Konstellation, sowohl finanziell als auch politisch, ist die Formel 1 kein Thema", meinte Marko. Dass Ecclestone am Samstag selbst in Spielberg gewesen war, wollte er auch nicht als großen Hinweis sehen. "Bernie Ecclestone ist ein Freund von Red Bull. Er hat woanders noch einen Österreich-Termin und das hier ist einfach Teil der Formel-1-Familie."

Es war hier immer ein toller Ort für ein Rennen. Es wäre also schön, herzukommen
Mark Webber

Ein wenig vom Zauber des Moments anstecken ließen sich Mark Webber und sein Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Webber schwärmte gegenüber Motorsport-Magazin.com: "Es war hier immer ein toller Ort für ein Rennen. Es wäre also schön, herzukommen." Horner musste Ecclestones Anwesenheit am Samstag, anders als Marko, doch als kleinen Hinweis verarbeiten. "Bernie ist ein großer Österreich-Fan, aber sag niemals nie", sagte der Teamchef zu Motorsport-Magazin.com.


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