Formel 1 - Ecclestone plädiert wieder für Medaillensystem

Spannend bis zuletzt

Für Bernie Ecclestone hat das neue Punktesystem nichts gebracht. Er wünscht sich weiterhin eine WM-Tabelle nach Goldmedaillen.
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Motorsport-Magazin.com - Bernie Ecclestone kann es nicht lassen. Die Formel-1-Saison 2010 ist so spannend wie schon lange nicht mehr, fünf Rennen vor Saisonende können noch fünf Fahrer Weltmeister werden. Trotzdem wünscht er sich für die Zukunft die Einführung seines Medaillensystems.

"Das neue Punktesystem macht überhaupt keinen Unterschied", sagt Ecclestone. "Wenn wir das alte System hätten, wäre es genauso. Das ist seltsam." Dabei wäre der WM-Stand auch nach Ecclestones Medaillensystem nicht anders: Mark Webber würde mit vier Siegen vor Lewis Hamilton und Fernando Alonso mit jeweils drei Siegen sowie Jenson Button und Sebastian Vettel mit je zwei Siegen die WM anführen.

Red Bull als Favorit

Ecclestone sagt trotzdem: "Vielleicht wachen sie auf und denken jetzt über mein System mit den Goldmedaillen nach. Mark hätte vier, die anderen Beiden drei, so könnte die WM bis zum Ende spannend bleiben." Ecclestones Befürchtung ist, dass sich der Sieger von Singapur absetzen wird.

"Wer auch immer hier gewinnen wird, ist in einer besseren Position", sagt er. "Mark hat eine gute Chance und Red Bull wird sehr schnell sein, also ist einer von den beiden Red-Bull-Jungs der Favorit." Von den sieben Deutschen hat nur Vettel eine realistische Siegchance. Aber was hält Ecclestone überhaupt von sieben deutschen Startern? "Es sind zu viele."


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