Es gäbe Chaos - Ecclestone: Nicht mehr als 20 Rennen
Benrie Ecclestone weiß, dass die Formel 1 mit ihrem Expansionskurs im Rennkalender an eine Grenze stößt. Mehr als 20 Rennen soll es nicht geben.
Stephan Heublein
Stephan HeubleinChefredakteur
Ihr lest Stephans Autorennamen nicht mehr so häufig wie früher, doch (fast) alle unsere Videos und Artikel kreuzen irgendwann seinen Weg.MEHR
Bernie Ecclestone wünscht sich nicht mehr Rennen, Foto: Sutton
Die Formel 1 möchte auf neuen Strecken fahren und mehr Rennen bestreiten als in der Vergangenheit. So weit sind sich die Teams und deren Chefs einig. Doch es besteht die Gefahr der Übersättigung und zu vieler Rennen für die Teammitglieder.
"Eine Saison mit 19 Rennen ist zu viel für Sponsoren- und sonstige Verpflichtungen", sagt Lewis Hamilton. Im Jahr 2011 werden sogar 20 Rennen gefahren - es ist die längste Saison aller Zeiten. "Wir müssen unsere Zeit effizienter nutzen", so Hamilton.
Bernie Ecclestone gibt Entwarnung: "Wir sollten ehrlich gesagt 16 Rennen haben", sagte er in der Times. "20 ist viel, das ist das Limit. Es geht nicht mehr. Ich konnte 20 reinquetschen, aber ich möchte nicht mehr. Sonst würde es Chaos geben."
Zumindest Adrian Sutil findet die Erhöhung der Rennanzahl gut. "Ich finde das okay", sagte er Motorsport-Magazin.com. "Klar ist die Saison jetzt schon sehr lang, aber dafür werden wir auch bezahlt. Ich finde es schön, viele Rennen zu haben, denn sonst ist der Winter etwas zu langweilig."
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