Ernüchterung war das Stichwort in der Mercedes GP-Box. Nach dem Freien Training am Freitag in Ungarn sah es für den Rennstall nicht gut aus. Als Zehnter fehlten Michael Schumacher 1,6 Sekunden auf den Schnellsten Sebastian Vettel. "Das war ein bisschen ernüchternd, denn die Freitage sind normalerweise unsere Stärke. Aber das sah heute nicht rosig aus", gestand der Deutsche.
Wichtig sei es jetzt den Grund für die Misere herauszufinden. Nach Ende der Trainingsession gab es bereits ein ernsthaftes Gespräch zwischen Schumacher und Teamchef Ross Brawn. "Wir haben eine Feststellung unternommen. Ich habe Ross verschiedene Dinge erklärt, die wir noch verbessern müssen. Aber das macht man auch, wenn es gut läuft. Man sucht nach Dingen, die man weiter verbessern kann", erklärte der siebenfache Champion.
Für das morgige Qualifying ist Schumacher alles andere als optimistisch gestimmt. "Man muss realistisch bleiben und ich wüsste nicht, warum es morgen besser laufen sollte", verriet der Deutsche. Schlimmer sei aber der Abstand zu Red Bull & Co. "Die Lücke zu den Top-Teams wird immer größer. Das stimmt einen nicht fröhlich, aber wir können nur bis zu einem gewissen Grad daran etwas ändern", sagte Schumacher.



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