"Wir hatten einen guten Tag und konnten unser geplantes Programm durchführen, darunter das Testen von neuen Teilen. Zudem haben wir an den normalen Sachen gearbeitet wie Setup, Kühlung und Reifen. Unser Auto sieht ganz vielversprechend aus", resümierte Technikdirektor Sam Michael. In beiden Trainingssessions landeten Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg in den Top-10.
"Es war ein durchgemischter Tag mit allen Verhältnissen und wir haben, was die Reifen angeht, alles ausprobiert - von Regenreifen bis zu den Slicks", verriet Barrichello. Der Brasilianer war froh zu sehen, dass der FW32 auch in Hockenheim gut zu Funktionieren scheint. "Dennoch müssen wir alles Mögliche tun, um für morgen noch weitere Verbesserungen zu finden. Wir müssen sicherstellen, dass wir im Qualifying in die Top-10 fahren", erklärte der Williams-Pilot.
Ehrlich und echte Kämpfer
Auch Teamkollege Nico Hülkenberg zog am Ende des Tages ein positives Fazit. "Ich habe mich im Auto wohl gefühlt, zudem ist es immer schön vor den heimischen Fans zu fahren. Ich denke, wir können ein starkes Wochenende haben, wenn wir alles zusammenbringen", erklärte der Deutsche. Neben Hülkenberg genießt vor allem Barrichello seine Zeit bei Williams. "Ich wollte schon immer für das Team fahren. Sie sind im Inneren so wie von außen - ehrlich und echte Kämpfer", schwärmte der Brasilianer, der in Spa sein 300. F1-Rennen fährt.
Ans Aufhören denkt Barrichello noch lange nicht. "Wir haben eine großartige Zeit. Das Team pusht mich und umgekehrt. Das Gute ist, dass sie mir sehr genau zuhören. Wir hatten zu Saisonbeginn ein Update, das nichts gebracht hat. Wir haben das Update deshalb entfernt und die Charakteristik der Aerodynamik verbessert. Jetzt geht es viel besser, ich bin sehr glücklich", verriet Barrichello.



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