Jenson Button: Mr. Perfect - so lässt sich der Auftritt von Jenson Button beim Großen Preis von Belgien am besten beschreiben. Schon im Qualifying war der McLaren-Pilot in allen drei Sessions die beste Zeit gefahren. Die erste Pole Position für die Truppe aus Woking beflügelte ihn dann offenbar auch im Rennen. Button hielt sich am Start aus allen Scherereien raus und setzte sich in der Folgezeit scheinbar mühelos ab. Als er einen Vorsprung von 15 Sekunden herausgefahren hatte, kontrollierte er das Rennen von der Spitze. Der zweite Saisonsieg des Weltmeisters von 2009 geriet zu keiner Zeit in Gefahr. In dieser Form sollten die anderen Fahrer Button auch im Kampf um die WM noch nicht endgültig abschreiben - dass sich in einem Rennen viel ändern kann, hat das Rennen in Spa nachdrücklich unter Beweis gestellt., Foto: Sutton
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Jenson Button: Mr. Perfect - so lässt sich der Auftritt von Jenson Button beim Großen Preis von Belgien am besten beschreiben. Schon im Qualifying war der McLaren-Pilot in allen drei Sessions die beste Zeit gefahren. Die erste Pole Position für die Truppe aus Woking beflügelte ihn dann offenbar auch im Rennen. Button hielt sich am Start aus allen Scherereien raus und setzte sich in der Folgezeit scheinbar mühelos ab. Als er einen Vorsprung von 15 Sekunden herausgefahren hatte, kontrollierte er das Rennen von der Spitze. Der zweite Saisonsieg des Weltmeisters von 2009 geriet zu keiner Zeit in Gefahr. In dieser Form sollten die anderen Fahrer Button auch im Kampf um die WM noch nicht endgültig abschreiben - dass sich in einem Rennen viel ändern kann, hat das Rennen in Spa nachdrücklich unter Beweis gestellt.

Sebastian Vettel: Schlechter hätte das Rennen für Sebastian Vettel nicht beginnen können. Trotz der vielen Ausfälle vor ihm fiel der Weltmeister in Runde eins noch von Startplatz zehn auf Rang zwölf zurück. Doch was der Red-Bull-Pilot in den anschließenden 43 Runden zeigte, war wirklich weltmeisterlich. Mark Webber, Felipe Massa und Bruno Senna ließ der 25-Jährige bei seiner grandiosen Aufholjagd einfach stehen. Gleichzeitig behandelte er die Reifen derart schonend, dass er als einer der wenigen Piloten im Feld in der Lage war, mit nur einem Boxenstopp durchzufahren. Am Ende durfte er sich über Rang zwei freuen. Auch in der WM-Wertung ist Vettel nun wieder der schärfste Herausforderer von Fernando Alonso. , Foto: Sutton
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Sebastian Vettel: Schlechter hätte das Rennen für Sebastian Vettel nicht beginnen können. Trotz der vielen Ausfälle vor ihm fiel der Weltmeister in Runde eins noch von Startplatz zehn auf Rang zwölf zurück. Doch was der Red-Bull-Pilot in den anschließenden 43 Runden zeigte, war wirklich weltmeisterlich. Mark Webber, Felipe Massa und Bruno Senna ließ der 25-Jährige bei seiner grandiosen Aufholjagd einfach stehen. Gleichzeitig behandelte er die Reifen derart schonend, dass er als einer der wenigen Piloten im Feld in der Lage war, mit nur einem Boxenstopp durchzufahren. Am Ende durfte er sich über Rang zwei freuen. Auch in der WM-Wertung ist Vettel nun wieder der schärfste Herausforderer von Fernando Alonso.

Kimi Räikkönen: Während Teamkollege Romain Grosjean für reichlich Turbulenzen sorgte, war Kimi Räikönen während der 44 Runden beim Belgien Grand Prix mal wieder die Konstanz in Person. Zum vierten Mal in den letzten fünf Rennen sicherte sich der Lotus-Pilot einen Platz auf dem Podium und rückte in der WM-Wertung auf Rang vier vor. Die Leistung des Finnen ist umso höher einzuschätzen, da er im gesamten Rennen mit seinem keinesfalls perfekt funktionierenden Auto zu kämpfen hatte. Höhepunkt einer sehr guten Fahrt war das gewagte, aber umso gekonntere Überholmanöver gegen Michael Schumacher. , Foto: Sutton
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Kimi Räikkönen: Während Teamkollege Romain Grosjean für reichlich Turbulenzen sorgte, war Kimi Räikönen während der 44 Runden beim Belgien Grand Prix mal wieder die Konstanz in Person. Zum vierten Mal in den letzten fünf Rennen sicherte sich der Lotus-Pilot einen Platz auf dem Podium und rückte in der WM-Wertung auf Rang vier vor. Die Leistung des Finnen ist umso höher einzuschätzen, da er im gesamten Rennen mit seinem keinesfalls perfekt funktionierenden Auto zu kämpfen hatte. Höhepunkt einer sehr guten Fahrt war das gewagte, aber umso gekonntere Überholmanöver gegen Michael Schumacher.

Nico Hülkenberg: Der Trend der letzten Wochen bestätigte sich auch in Spa. Nico Hülkenberg entwickelt sich bei Force India immer mehr zum Nummer-eins-Fahrer. Mit Platz vier erzielte der 25-Jährige auf dem Traditionskurs in den Ardennen sein bestes Saisonergebnis; insgesamt machte der von P11 gestartete Force-India-Fahrer bei seiner furiosen Fahrt sieben Positionen gut. Der Lohn für die gute Vorstellung: Erstmals liegt Hülkenberg (31 Punkte) in der WM-Wertung vor Teamkollege Paul di Resta., Foto: Sutton
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Nico Hülkenberg: Der Trend der letzten Wochen bestätigte sich auch in Spa. Nico Hülkenberg entwickelt sich bei Force India immer mehr zum Nummer-eins-Fahrer. Mit Platz vier erzielte der 25-Jährige auf dem Traditionskurs in den Ardennen sein bestes Saisonergebnis; insgesamt machte der von P11 gestartete Force-India-Fahrer bei seiner furiosen Fahrt sieben Positionen gut. Der Lohn für die gute Vorstellung: Erstmals liegt Hülkenberg (31 Punkte) in der WM-Wertung vor Teamkollege Paul di Resta.

Felipe Massa: Als Adjutant von Fernando Alonso lieferte Felipe Massa auf der Ardennen-Achterbahn erstklassige Arbeit ab. Dass er in den Finalrunden des Rennens in Spa Mark Webber hinter sich ließ, werden die Ferrari-Oberen mit Sicherheit notiert haben. Auch der Speed des Brasilianers war deutlich besser, als nach dem nicht ganz geglückten Qualifying zu erwarten war. Seinen Chancen auf ein Ferrari-Cockpit im Jahr 2013 hat er mit dem Rennen in Spa sicherlich nicht geschmälert., Foto: Sutton
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Felipe Massa: Als Adjutant von Fernando Alonso lieferte Felipe Massa auf der Ardennen-Achterbahn erstklassige Arbeit ab. Dass er in den Finalrunden des Rennens in Spa Mark Webber hinter sich ließ, werden die Ferrari-Oberen mit Sicherheit notiert haben. Auch der Speed des Brasilianers war deutlich besser, als nach dem nicht ganz geglückten Qualifying zu erwarten war. Seinen Chancen auf ein Ferrari-Cockpit im Jahr 2013 hat er mit dem Rennen in Spa sicherlich nicht geschmälert.

Mark Webber: Chance nicht genutzt. Wirklich zufrieden kann Mark Webber mit dem Ergebnis in Spa nicht sein. Nach dem Start noch deutlich vor seinem Red-Bull-Rivalen platziert, wurde er auf der Strecke von Sebastian Vettel abgekocht. Zu allem Überfluss ließ er wenige Runden vor dem Ende noch Ferrari-Pilot Felipe Massa vorbeiziehen. Webber machte zwar acht Punkte auf WM-Leader Fernando Alonso gut, in Anbetracht der Umstände war das aber eigentlich zu wenig., Foto: Red Bull
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Mark Webber: Chance nicht genutzt. Wirklich zufrieden kann Mark Webber mit dem Ergebnis in Spa nicht sein. Nach dem Start noch deutlich vor seinem Red-Bull-Rivalen platziert, wurde er auf der Strecke von Sebastian Vettel abgekocht. Zu allem Überfluss ließ er wenige Runden vor dem Ende noch Ferrari-Pilot Felipe Massa vorbeiziehen. Webber machte zwar acht Punkte auf WM-Leader Fernando Alonso gut, in Anbetracht der Umstände war das aber eigentlich zu wenig.

Michael Schumacher: Dass er auf der Strecke keine Freunde kennt, bekam in Spa auch Sebastian Vettel zu spüren. Michael Schumacher wollte den Red-Bull-Star kurz vor seinem ersten Pitstop auf keinen Fall passieren lassen und quetschte sich mit einem gewagten Manöver noch vor seinem Kontrahenten in die Boxengasse. Auch Kimi Räikkönen bekam später im Rennen den weiterhin unbändigen Kampfgeist des Altmeisters von Mercedes zu spüren. Nach einen Traumstart, bei dem er von P13 auf P5 nach vorne gefahren war, sah es sogar lange Zeit so aus, als könne Schumacher um das Podest mitkämpfen. Der hohe Reifenverschleiß machte die zwischenzeitlich geplante Einstopp-Strategie aber zunichte und Schumacher musste sich mit Platz sieben begnügen. Trotzdem: Ein toller Auftritt des 43-Jährigen bei seinem 300. Rennen., Foto: Sutton
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Michael Schumacher: Dass er auf der Strecke keine Freunde kennt, bekam in Spa auch Sebastian Vettel zu spüren. Michael Schumacher wollte den Red-Bull-Star kurz vor seinem ersten Pitstop auf keinen Fall passieren lassen und quetschte sich mit einem gewagten Manöver noch vor seinem Kontrahenten in die Boxengasse. Auch Kimi Räikkönen bekam später im Rennen den weiterhin unbändigen Kampfgeist des Altmeisters von Mercedes zu spüren. Nach einen Traumstart, bei dem er von P13 auf P5 nach vorne gefahren war, sah es sogar lange Zeit so aus, als könne Schumacher um das Podest mitkämpfen. Der hohe Reifenverschleiß machte die zwischenzeitlich geplante Einstopp-Strategie aber zunichte und Schumacher musste sich mit Platz sieben begnügen. Trotzdem: Ein toller Auftritt des 43-Jährigen bei seinem 300. Rennen.

Jean-Eric Vergne: Die Sommerpause hat dem Rookie offenbar gut getan. Beim Rennen in Spa steuerte Jean-Eric Vergne sein Auto zum zweiten Mal in die Punkteränge. Eine Kostprobe seine fahrerischen Klasse gab der Franzose als er Nico Rosberg wenige Runden vor Schluss mit einem gekonnten Manöver hinter sich ließ. "Vergne hat das außen herum gut gemacht", lobte der Mercedes-Fahrer den 22-Jährigen. "Ich hab versucht ihn rauszuschieben, aber er ist hartnäckig geblieben. Dann haben wir uns berührt - passiert ist aber nichts." , Foto: Sutton
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Jean-Eric Vergne: Die Sommerpause hat dem Rookie offenbar gut getan. Beim Rennen in Spa steuerte Jean-Eric Vergne sein Auto zum zweiten Mal in die Punkteränge. Eine Kostprobe seine fahrerischen Klasse gab der Franzose als er Nico Rosberg wenige Runden vor Schluss mit einem gekonnten Manöver hinter sich ließ. "Vergne hat das außen herum gut gemacht", lobte der Mercedes-Fahrer den 22-Jährigen. "Ich hab versucht ihn rauszuschieben, aber er ist hartnäckig geblieben. Dann haben wir uns berührt - passiert ist aber nichts."

Daniel Ricciardo: Elf Rennen hatte Toro-Rosso-Pilot Daniel Ricciardo auf seine zweite Punkteankunft warten müssen. Genauso wie bei Heimrennen in Melbourne belegte er auch in Spa den neunten Platz. Dabei profitierte der Australier vor allem von dem Zwischenfall am Start. "Ich konnte durch die Haarnadel innen durchschlüpfen und kam als Sechster heraus", erzählte er. "In meinem ersten Stint war ich zwischendurch sogar Vierter." Nach Hause bringen konnte er die gute Position allerdings nicht ganz. "In meinen letzten beiden Stints mit dem Prime war ich nicht so schnell und verlor ein paar Positionen.", Foto: Sutton
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Daniel Ricciardo: Elf Rennen hatte Toro-Rosso-Pilot Daniel Ricciardo auf seine zweite Punkteankunft warten müssen. Genauso wie bei Heimrennen in Melbourne belegte er auch in Spa den neunten Platz. Dabei profitierte der Australier vor allem von dem Zwischenfall am Start. "Ich konnte durch die Haarnadel innen durchschlüpfen und kam als Sechster heraus", erzählte er. "In meinem ersten Stint war ich zwischendurch sogar Vierter." Nach Hause bringen konnte er die gute Position allerdings nicht ganz. "In meinen letzten beiden Stints mit dem Prime war ich nicht so schnell und verlor ein paar Positionen."

Paul di Resta: Wenn man bedenkt, dass sein KERS bereits vor dem Start den Geist aufgegeben hatte, war der zehnte Platz von Paul di Resta aller Ehren wert. "Es war ein hartes Rennen, hauptsächlich wegen meines KERS-Defekts kurz vor dem Start. Das hat meiner Leistung und meinem Speed auf der Geraden sehr geschadet", berichtete der Schotte nach dem Rennen. Ganz zufrieden wird er mit dem Ergebnis dennoch nicht sein, vor allem, weil er im teaminternen Force-India-Duell mit Nico Hülkenberg, der auf dem Circuit de Spa-Francorchamps Vierter wurde, langsam ins Hintertreffen gerät., Foto: Sutton
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Paul di Resta: Wenn man bedenkt, dass sein KERS bereits vor dem Start den Geist aufgegeben hatte, war der zehnte Platz von Paul di Resta aller Ehren wert. "Es war ein hartes Rennen, hauptsächlich wegen meines KERS-Defekts kurz vor dem Start. Das hat meiner Leistung und meinem Speed auf der Geraden sehr geschadet", berichtete der Schotte nach dem Rennen. Ganz zufrieden wird er mit dem Ergebnis dennoch nicht sein, vor allem, weil er im teaminternen Force-India-Duell mit Nico Hülkenberg, der auf dem Circuit de Spa-Francorchamps Vierter wurde, langsam ins Hintertreffen gerät.

Nico Rosberg: Von P23 gestartet, als Elfter ins Ziel gekommen - eigentlich sollte Nico Rosberg mit dem Rennen in Spa zufrieden sein. Ärgerlich war für den Mercedes-Pilot allerdings, dass er die angestrebten Punkteränge am Ende hauchdünn verpasste. Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als sei eine Fahrt unter die ersten Zehn möglich, doch der starke Reifenabbau forderte schließlich seinen Tribut - kurz vor Schluss wurde er in einer Kurve von beiden Toro-Rosso-Piloten passiert. Beim anschließenden Reifenwechsel zog auch Paul di Resta vorbei. Auf neuen Pneus gelang es ihm dann nicht mehr, den Force-India-Lenker noch einzuholen. , Foto: Sutton
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Nico Rosberg: Von P23 gestartet, als Elfter ins Ziel gekommen - eigentlich sollte Nico Rosberg mit dem Rennen in Spa zufrieden sein. Ärgerlich war für den Mercedes-Pilot allerdings, dass er die angestrebten Punkteränge am Ende hauchdünn verpasste. Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als sei eine Fahrt unter die ersten Zehn möglich, doch der starke Reifenabbau forderte schließlich seinen Tribut - kurz vor Schluss wurde er in einer Kurve von beiden Toro-Rosso-Piloten passiert. Beim anschließenden Reifenwechsel zog auch Paul di Resta vorbei. Auf neuen Pneus gelang es ihm dann nicht mehr, den Force-India-Lenker noch einzuholen.

Bruno Senna: Lange Zeit sah es so aus, als sollte Bruno Senna zum vierten Mal in den letzten fünf Rennen in die Punkte fahren. Doch als der Williams-Pilot wenige Runden vor dem Ende des Rennens die Box ansteuerte, hatte sich auch diese Hoffnung zerschlagen. Dass er wenig später die schnellste Rennrunde fuhr, wird den Brasilianer kaum über die entgangenen Punkte hinwegtrösten. Im Duell mit Teamkollege Pastor Maldonado feierte Senna dennoch einen Punktsieg. Er hat vielleicht nicht ganz den Speed des Venezolaners, stellt auf der Strecke aber ein deutlich geringeres Sicherheitsrisiko dar., Foto: Sutton
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Bruno Senna: Lange Zeit sah es so aus, als sollte Bruno Senna zum vierten Mal in den letzten fünf Rennen in die Punkte fahren. Doch als der Williams-Pilot wenige Runden vor dem Ende des Rennens die Box ansteuerte, hatte sich auch diese Hoffnung zerschlagen. Dass er wenig später die schnellste Rennrunde fuhr, wird den Brasilianer kaum über die entgangenen Punkte hinwegtrösten. Im Duell mit Teamkollege Pastor Maldonado feierte Senna dennoch einen Punktsieg. Er hat vielleicht nicht ganz den Speed des Venezolaners, stellt auf der Strecke aber ein deutlich geringeres Sicherheitsrisiko dar.

Kamui Kobayashi: Nach Startplatz zwei war Kamui Kobayashi mit großen Erwartungen in den Belgien Grand Prix gegangen. Die Ambitionen des Japaners erhielten im Rennen aber einen gehörigen Dämpfer. Nach einem verkorksten Start fiel Kobayashi gleich mehrere Plätze zurück und wurde so noch in den Startunfall um Romain Grosjean hineingezogen. Immerhin schaffte er es, seinen arg ramponierten Boliden noch an die Box zu steuern und das Rennen zu Ende zu bringen - wirklich freuen konnte er sich darüber aber nicht. , Foto: Sutton
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Kamui Kobayashi: Nach Startplatz zwei war Kamui Kobayashi mit großen Erwartungen in den Belgien Grand Prix gegangen. Die Ambitionen des Japaners erhielten im Rennen aber einen gehörigen Dämpfer. Nach einem verkorksten Start fiel Kobayashi gleich mehrere Plätze zurück und wurde so noch in den Startunfall um Romain Grosjean hineingezogen. Immerhin schaffte er es, seinen arg ramponierten Boliden noch an die Box zu steuern und das Rennen zu Ende zu bringen - wirklich freuen konnte er sich darüber aber nicht.

Vitaly Petrov: Am Start gelang es Vitaly Petrov, sich aus den größten Scherereien rauszuhalten. Die Fahrer hinter sich hatte der Russe danach jederzeit im Griff. Große Sprünge nach vorne waren im Caterham allerdings nicht möglich. Das Ergebnis - Platz 14 - liest sich besser als es ist. Im Gegensatz zum den vorherigen Rennen ist der Abstand zu Toro Rosso eher größer als kleiner geworden. Immerhin landete Petrov deutlich vor Teamkollege Heikki Kovalainen. , Foto: Sutton
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Vitaly Petrov: Am Start gelang es Vitaly Petrov, sich aus den größten Scherereien rauszuhalten. Die Fahrer hinter sich hatte der Russe danach jederzeit im Griff. Große Sprünge nach vorne waren im Caterham allerdings nicht möglich. Das Ergebnis - Platz 14 - liest sich besser als es ist. Im Gegensatz zum den vorherigen Rennen ist der Abstand zu Toro Rosso eher größer als kleiner geworden. Immerhin landete Petrov deutlich vor Teamkollege Heikki Kovalainen.

Timo Glock: Auch wenn Charles Pic hartnäckig dagegenhielt, am Ende hatte Timo Glock das bessere Ende für sich. Zudem ließen beide Marussia-Fahrer den Caterham von Heikki Kovalainen hinter sich. "Wir haben nicht nur starke Updates ans Auto gebracht, das Team hat auch hart gearbeitet, um das Problem zu lösen, das ich in den vergangenen Rennen hatte", urteilte ein zufriedener Glock. "Hier sah es sehr positiv aus." Ärgerlich sei nur gewesen, dass ihm Pastor Maldonado ins Auto gefahren sei und so um ein besseres Ergebnis gebracht habe., Foto: Sutton
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Timo Glock: Auch wenn Charles Pic hartnäckig dagegenhielt, am Ende hatte Timo Glock das bessere Ende für sich. Zudem ließen beide Marussia-Fahrer den Caterham von Heikki Kovalainen hinter sich. "Wir haben nicht nur starke Updates ans Auto gebracht, das Team hat auch hart gearbeitet, um das Problem zu lösen, das ich in den vergangenen Rennen hatte", urteilte ein zufriedener Glock. "Hier sah es sehr positiv aus." Ärgerlich sei nur gewesen, dass ihm Pastor Maldonado ins Auto gefahren sei und so um ein besseres Ergebnis gebracht habe.

Charles Pic: Im Zweikampf mit Teamkollege Timo Glock zog der Franzose dieses Mal den Kürzeren. Allerdings bot Charles Pic seinem erfahrenen Teamkollegen, der gegen Ende des Rennens deutlich schneller unterwegs war, über viele Runden Paroli. Zum Verhängnis wurde ihm letztlich die Einstopp-Strategie. Auf seinen abgewetzten Walzen kämpfte er gegen Glock letzten Endes auf verlorenem Posten., Foto: Sutton
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Charles Pic: Im Zweikampf mit Teamkollege Timo Glock zog der Franzose dieses Mal den Kürzeren. Allerdings bot Charles Pic seinem erfahrenen Teamkollegen, der gegen Ende des Rennens deutlich schneller unterwegs war, über viele Runden Paroli. Zum Verhängnis wurde ihm letztlich die Einstopp-Strategie. Auf seinen abgewetzten Walzen kämpfte er gegen Glock letzten Endes auf verlorenem Posten.

Heikki Kovalainen: Verpatztes Rennen für den Caterham-Piloten. Zunächst fuhr er sich bei einem Zusammenstoß mit einem HRT-Boliden nach der Boxenausfahrt den Fronflügel kaputt. Beim Versuch, den verlorenen Boden gut zu machen, drehte er sich dann von der Strecke. Immerhin gelang es ihm noch, Pedro de la Rosa hinter sich zu lassen., Foto: Sutton
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Heikki Kovalainen: Verpatztes Rennen für den Caterham-Piloten. Zunächst fuhr er sich bei einem Zusammenstoß mit einem HRT-Boliden nach der Boxenausfahrt den Fronflügel kaputt. Beim Versuch, den verlorenen Boden gut zu machen, drehte er sich dann von der Strecke. Immerhin gelang es ihm noch, Pedro de la Rosa hinter sich zu lassen.

Pedro de la Rosa: Viel konnte Pedro de la Rosa im unterlegenen HRT-Boliden erneut nicht ausrichten. In Spa landete der Routinier auf dem letzten Platz. Dass es gelang, die Konkurrenz von Marussia und Caterham bis zur letzten Runde zu fordern, ist für den Spanier schon als ein Erfolg zu werten. , Foto: Sutton
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Pedro de la Rosa: Viel konnte Pedro de la Rosa im unterlegenen HRT-Boliden erneut nicht ausrichten. In Spa landete der Routinier auf dem letzten Platz. Dass es gelang, die Konkurrenz von Marussia und Caterham bis zur letzten Runde zu fordern, ist für den Spanier schon als ein Erfolg zu werten.

Narain Karthikeyan: Zu Beginn sah es so aus, als könne er eines seiner besseren Ergebnisse einfahren. Doch nach seinem zweiten Boxenstopp bekam Narain Kathikeyan Probleme mit der Radaufhängung. Danach sei es ihm immer schwerer gefallen, das Auto zu kontrollieren, berichtete der indische Routinier. Ins Ziel schaffte er es mit dem Handicap nicht, in Runde 32 war sein Rennen nach einem Dreher beendet. , Foto: Sutton
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Narain Karthikeyan: Zu Beginn sah es so aus, als könne er eines seiner besseren Ergebnisse einfahren. Doch nach seinem zweiten Boxenstopp bekam Narain Kathikeyan Probleme mit der Radaufhängung. Danach sei es ihm immer schwerer gefallen, das Auto zu kontrollieren, berichtete der indische Routinier. Ins Ziel schaffte er es mit dem Handicap nicht, in Runde 32 war sein Rennen nach einem Dreher beendet.

Pastor Maldonado: Wer nicht hören will, muss fühlen. Nach dem Rennen in Spa belegte die Jury Pastor Maldonado für das Rennen in Monza mit einer Rückversetzung von zehn Startplätzen. Auch in Spa hatte der Williams-Pilot die Grenze des Erlaubten einmal wieder deutlich überschritten. Zunächst leistete sich der Draufgänger aus Venezuela einen nicht zu übersehenden Frühstart, später rasselte er noch mit Timo Glock zusammen und musste das Rennen wenig später aufgeben. Die Rennleitungen ahndete beide Vergehen mit einer Rückversetzung um fünf Plätze nach hinten. , Foto: Sutton
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Pastor Maldonado: Wer nicht hören will, muss fühlen. Nach dem Rennen in Spa belegte die Jury Pastor Maldonado für das Rennen in Monza mit einer Rückversetzung von zehn Startplätzen. Auch in Spa hatte der Williams-Pilot die Grenze des Erlaubten einmal wieder deutlich überschritten. Zunächst leistete sich der Draufgänger aus Venezuela einen nicht zu übersehenden Frühstart, später rasselte er noch mit Timo Glock zusammen und musste das Rennen wenig später aufgeben. Die Rennleitungen ahndete beide Vergehen mit einer Rückversetzung um fünf Plätze nach hinten.

Romain Grosjean: "So etwas Blödes habe ich selten gesehen", TV-Experte Niki Lauda fand nach dem Startunfall beim Belgien Grand Prix klare Worte. Die Kritik richtete sich gegen Romain Grosjean, der den Massen-Crash in La Source verursacht hatte, nachdem er Lewis Hamilton kurz nach dem Start völlig übermotiviert in die Seite gefahren war. Von Selbstkritik war bei dem Lotus-Fahrer zunächst nichts zu erkennen. "Ich weiß nicht, ob ich zu früh reingezogen bin. Ich möchte zu Hamiltons Ausbruch noch nichts sagen", sagte er kurz nach dem Rennen. Die Rennkommissare sahen das anders. Wegen eines "extrem ernsten Bruch der Regeln, der das Potenzial bot, andere Fahrer zu verletzen" wurde Grosjean für das Rennen in Monza gesperrt und bekam zudem noch eine Geldstrafe aufgebrummt. , Foto: Sutton
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Romain Grosjean: "So etwas Blödes habe ich selten gesehen", TV-Experte Niki Lauda fand nach dem Startunfall beim Belgien Grand Prix klare Worte. Die Kritik richtete sich gegen Romain Grosjean, der den Massen-Crash in La Source verursacht hatte, nachdem er Lewis Hamilton kurz nach dem Start völlig übermotiviert in die Seite gefahren war. Von Selbstkritik war bei dem Lotus-Fahrer zunächst nichts zu erkennen. "Ich weiß nicht, ob ich zu früh reingezogen bin. Ich möchte zu Hamiltons Ausbruch noch nichts sagen", sagte er kurz nach dem Rennen. Die Rennkommissare sahen das anders. Wegen eines "extrem ernsten Bruch der Regeln, der das Potenzial bot, andere Fahrer zu verletzen" wurde Grosjean für das Rennen in Monza gesperrt und bekam zudem noch eine Geldstrafe aufgebrummt.

Fernando Alonso: Null Punkte geholt und viel Boden auf seine schärfsten Konkurrenten verloren. Für Fernando Alonso war es ein Rennen zum Vergessen. Dabei hatte der Ferrari-Star noch Glück im Unglück. Hätte ihn Grosjeans Bolide bei dem Crash gerammt, hätte der Unfall für den Spanier noch weitaus schlimmer enden können. "Ich bin schon enttäuscht, dass ich Punkte verloren habe, aber ich bin auch überglücklich, dass ich in Monza wieder im Auto sitzen kann. Wenn ich mir die TV-Bilder ansehe, dann hätte es auch anders ausgehen können - Grosjean kam mir extrem nahe", bilanzierte er., Foto: Sutton
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Fernando Alonso: Null Punkte geholt und viel Boden auf seine schärfsten Konkurrenten verloren. Für Fernando Alonso war es ein Rennen zum Vergessen. Dabei hatte der Ferrari-Star noch Glück im Unglück. Hätte ihn Grosjeans Bolide bei dem Crash gerammt, hätte der Unfall für den Spanier noch weitaus schlimmer enden können. "Ich bin schon enttäuscht, dass ich Punkte verloren habe, aber ich bin auch überglücklich, dass ich in Monza wieder im Auto sitzen kann. Wenn ich mir die TV-Bilder ansehe, dann hätte es auch anders ausgehen können - Grosjean kam mir extrem nahe", bilanzierte er.

Lewis Hamilton: Der Traum vom dritten Saisonsieg währte nur bis zur ersten Kurve. Als ihn Romain Grosjean von der Strecke drängte, war das Rennen für Lewis Hamilton gelaufen. "Ich will eigentlich nicht über den Start sprechen. Die Leute können sehen, was passiert ist", sagte der Brite, dem die Verärgerung über den Aussetzer Gorosjeans deutlich anzumerken war. Immerhin sei er bei dem Unfall nahezu unverletzt geblieben, sagte Hamilton, der sich lediglich eine kleine Schramme am Bein zugezogen hatte. "Das war ein sehr kurzes Rennen für mich, zum Glück wurde niemand verletzt." , Foto: Sutton
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Lewis Hamilton: Der Traum vom dritten Saisonsieg währte nur bis zur ersten Kurve. Als ihn Romain Grosjean von der Strecke drängte, war das Rennen für Lewis Hamilton gelaufen. "Ich will eigentlich nicht über den Start sprechen. Die Leute können sehen, was passiert ist", sagte der Brite, dem die Verärgerung über den Aussetzer Gorosjeans deutlich anzumerken war. Immerhin sei er bei dem Unfall nahezu unverletzt geblieben, sagte Hamilton, der sich lediglich eine kleine Schramme am Bein zugezogen hatte. "Das war ein sehr kurzes Rennen für mich, zum Glück wurde niemand verletzt."

Sergio Perez: Auch Sergio Perez fiel dem Zusammenstoß in Kurve eins zum Opfer. Der Mexikaner, der eigentlich einen Platz auf dem Podium angepeilt hatte, war nach seinem Ausscheiden natürlich bedient. "Wenn man von Platz vier startet und große Hoffnungen hat, dann ist das alles sehr frustrierend", sagte der Sauber-Pilot. "Ich wurde in Kurve eins hart von einem anderen Fahrer getroffen, als ich auf der Innenseite des Scheitelpunktes bremste. Ich konnte nichts machen. Wir mussten heute für die Fehler eines anderen Fahrers bezahlen." , Foto: Sutton
Foto: Sutton24 von 24

Sergio Perez: Auch Sergio Perez fiel dem Zusammenstoß in Kurve eins zum Opfer. Der Mexikaner, der eigentlich einen Platz auf dem Podium angepeilt hatte, war nach seinem Ausscheiden natürlich bedient. "Wenn man von Platz vier startet und große Hoffnungen hat, dann ist das alles sehr frustrierend", sagte der Sauber-Pilot. "Ich wurde in Kurve eins hart von einem anderen Fahrer getroffen, als ich auf der Innenseite des Scheitelpunktes bremste. Ich konnte nichts machen. Wir mussten heute für die Fehler eines anderen Fahrers bezahlen."