Nico Rosberg: Galt er bislang eher als guter Qualifying-Fahrer, hat der Wiesbadener den Kritikern endlich zeigen können, dass er es auch im Rennen drauf hat. Im 111. Anlauf gelang ihm nicht nur der erste Karrieresieg, sondern es wurde auch der erste Triumph des Mercedes-Werksteams seit der Übernahme des Brawn-Rennstalls. Von Anfang an hatte er alle Gegner inklusive des Teamkollegen mit seinem Speed im Griff, auch der frühe Boxenstopp Buttons brachte ihn nicht aus dem Konzept. Stand er unter Druck, konnte er stets eine Schippe nachlegen. Von vielen Experten stets zu den besten Fahrern im GP-Zirkus gezählt, rechtfertigte der frühere GP2-Meister nach langer Durststrecke diese Einschätzung. Der kleine Fahrfehler in der Spitzkehre, der etwa zwei Sekunden gekostet hat, blieb ohne Folgen, hätte aber entscheidend sein können, wäre bei Button alles glatt gelaufen.
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