Pastor Maldonado: Was für eine vertane Chance für das Williams-Team! Während sich die Konkurrenz gegenseitig ins Auto fuhr, brachte Maldonado - seinerseits als Raufbold bekannt - den Williams immerhin auf einem guten fünften Platz ins Ziel. Doch was wäre bloß drin gewesen, wenn das KERS funktioniert hätte? Beim Venezolaner versagte das Hybridsystem schon in der ersten Safety-Car-Phase. Dass er ohne die Zusatzpower überhaupt so weit vorne landete, war eine ganz starke Leistung des Siegers aus Barcelona. Ohne Berührung ging es aber auch hier nicht ab: Er kam sich mit Mark Webber ins Gehege. Die Redaktion bewertet den Crash wie die Rennstewards: Sicher trifft Maldonado eine Teilschuld, aber Webber ist ihm dabei arg vor das Auto gefahren. Kann Williams diese Form halten, könnte Maldonado sogar noch zum Faktor im WM-Kampf werden.
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