Formel 3 EM - Interview - Peter Mücke

Die Meisterschaft wird noch härter

Für das Team Mücke Motorsport steht am kommenden Wochenende der scharfe Start in die FIA Formel-3-Europameisterschaft 2014 auf dem Programm.

Motorsport-Magazin.com - Im englischen Silverstone werden die ersten drei von insgesamt 33 Wertungsläufen an elf Wochenende in acht Nationen ausgetragen. Der Rennstall aus der deutschen Hauptstadt wird mit einem erfahrenen Trio mit dem schwedischen Vorjahres-Vizemeister Felix Rosenqvist (22 Jahre), dem Israeli Roy Nissany (19) und dem Österreicher Lucas Auer (19) in den Dallara-Mercedes-Rennern auch in der neuen Saison versuchen, mit um den Titel in der FIA Formel-3-Europameisterschaft zu kämpfen. Teamchef und Rennstallbesitzer Peter Mücke (67) gibt im folgenden Interview einen Ausblick auf die neue Saison.

Mücke machte bei den Testfahrten eine gute Figur - Foto: F3 EM

Herr Mücke, die Saison der FIA Formel-3-EM startet nun in Silverstone. Was erwarten Sie für Ihre Fahrer und Ihr Team?
Peter Mücke: Erst einmal sind wir alle froh, dass es nun endlich losgeht. Die Meisterschaft wird in diesem Jahr noch härter, als sie eh schon in den vergangenen Jahren war. Es sind noch mehr Teams und noch mehr Fahrer am Start, was den Kampf um den Titel weiter verschärfen wird. Und da wollen wir mit unseren Fahrern ein gehöriges Wörtchen mitreden. Besonders Felix mit seiner Erfahrung ist einer der Meisterschaftsanwärter. Aber auch Roy und Lucas werden eine gute Rolle spielen. Zudem sind mit dem neuen Reglement noch mehr Motorenhersteller im Renneinsatz. Die Karten werden in dieser Saison neu gemischt.

In den Tests zuletzt lief es für Ihre Fahrer ja schon mit vorderen Plätzen recht gut...
Peter Mücke: Das stimmt zwar, doch Tests sind noch lange kein Indiz dafür, wie es im Titelkampf laufen wird. Prognosen im Vorfeld daraus abzuleiten, wäre unseriös. Wir alle werden wohl erst mit dem ersten Qualifying in Silverstone sehen, wo wir stehen. Und selbst das ist nur eine Momentaufnahme, denn in dem Feld herrscht eine große Leistungsdichte. Da muss in jedem Rennen alles stimmen, um vorn anzukommen. Neben der gründlichen Vorbereitung, den Leistungen der Fahrer und der Performance der Autos wird dazu auch das Quäntchen Glück nötig sein.

In diesem Jahr gibt es eine Veranstaltung und drei Rennen mehr. Was bedeutet dies für Ihr Team?
Peter Mücke: Für alle Teams ist der Aufwand größer geworden, sind die Anforderungen in Sachen Logistik enorm gestiegen, wenn ich zum Beispiel an die Rennen in Moskau denke. Aber wir sind darauf eingestellt und gut vorbereitet.

Es sind noch mehr Teams und noch mehr Fahrer am Start, was den Kampf um den Titel weiter verschärfen wird
Peter Mücke

Der Auftakt in Silverstone ist für Ihr Team sicherlich gleich ein Höhepunkt...
Peter Mücke: Richtig. Die Rennen auf der Traditionsstrecke sind immer etwas Besonderes, das Ambiente ist einmalig. Hinzu kommt, dass wir gleich im Rahmen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC fahren. Und nicht vergessen dürfen wir, dass das Wetter auf der Insel schon oft so manche Kapriolen parat hat. Hoffen wir mal, dass es diesmal nicht so ist.

Was wünschen Sie sich für den Saisonstart?
Peter Mücke: Spannende Rennen, möglichst ohne Unfälle und dass unsere Fahrer mit guten Leistungen aufwarten. Die Saison ist noch lang. Nach Silverstone haben wir noch 30 Rennen zu absolvieren...


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