Formel 3 Cup - Erste Pole der Saison für Pommer

Gelungene Änderungen

Jubel bei Markus Pommer: Der Deutsche schnappte sich in Hockenheim seine erste Pole Position der Saison. Richie Stanaway schaffte es mit Glück auf Platz zwei.

Motorsport-Magazin.com - Strahlende Gesichter bei Jo-Zeller-Racing nach dem ersten Qualifying des ATS Formel-3-Cup auf dem Hockenheimring. Der Deutsche Markus Pommer (Dallara Mercedes) sicherte sich mit einer Zeit von 1:33.432 Minuten seine erste Pole-Position der Saison. Doch es war verdammt knapp: der 20-Jährige war nur 0,068 Sekunden schneller als der Neuseeländer Richie Stanaway (Dallara Volkswagen). Der Österreicher Klaus Bachler platzierte sich auf Rang drei vor dem Dänen Marco Sörensen (beide Dallara Mercedes).

Damit ist Pommer dem Ziel, seinen ersten Formel-3-Sieg einzufahren, ein Stückchen näher gekommen. Er war von Beginn des Qualifyings an in der Spitzengruppe zu finden und schnappte sich rund eine Minute vor Ende des Zeittrainings den ersten Rang. Sörensen lag zu dem Zeitpunkt noch auf der zweiten Position knapp hinter dem Deutschen.

Glück für Stanaway

Allerdings strich die Rennleitung dem Brandl-Racing-Piloten die schnellste Zeit und er rutschte auf den vierten Rang zurück. Wie viele andere Fahrer hatte er in der ersten Kurve nach der Start/Ziel-Geraden die weiße Streckenbegrenzungslinie mit allen vier Räder überfahren. Glück für Stanaway, der damit den zweiten Platz erbte. Der Van-Amersfoort-Racing-Pilot hatte zum Ende der Session hin auf neuen Yokohama-Reifen nicht mehr angreifen können.

Eine gute Leistung zeigte der Neuling im ATS Formel-3-Cup Dennis Lind (Dallara Volkswagen). Der Däne bestreitet im Team Performance Racing sein erstes Formel-3-Wochenende und sicherte sich gleich den achten Startplatz. Er vertritt den Briten Tom Blomqvist, der nach seinem Unfall auf dem Lausitzring auf dem Weg der Besserung ist.

Richtig gut gelaufen

Das Qualifying ist richtig gut für uns gelaufen", freut sich Pommer über seine erste Pole. "Schon auf den alten Reifen war ich schnell unterwegs. Die Setupänderungen, die wir noch vorgenommen hatten, haben sich wirklich ausgezahlt. Das Auto war sehr gut und ich konnte konstant schnelle Rundenzeiten fahren. Jetzt muss im Rennen auf jeden Fall der Start passen."

Dass es ziemlich knapp zuging, weiß Stanaway. Er glaubt, dass der nötige Speed zwar vorhanden ist, doch wie es im Rennen läuft, weiß er noch nicht. "Wir werden jetzt anhand der Daten einige Änderungen vornehmen", so Stanaway. "Es gibt immer ein paar Stellen, an denen man sich noch verbessern kann. Dann ein guter Start und es ist wieder alles möglich."


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