Mit 1:32.023 Minuten verwies Dusseldorp den Franzosen Tom Dillman auf Rang zwei. Einmal mehr unterstrich der Schwede Felix Rosenqvist (alle Dallara F307 Volkswagen) seine aufstrebende Form und konnte mit hauchdünnem Rückstand die dritte Position belegen. Wie für die Formel 3 typisch, stellten sich die Topzeiten mit dem Wechsel auf neue Reifen erst in den letzten Trainingsminuten ein.
Dusseldorp zeigte allerdings von Anfang an, dass er dieses Qualifying für sich entscheiden wollte. Er war der erste, der die 1:34-Marke knackte und schon früh im Zeittraining blieb er unter 1:33 Minuten. Lange Zeit sah sein Teamkollege Daniel Abt (Dallara F307 Volkswagen) wie der sichere Zweite aus, doch der Allgäuer musste sich am Ende mit Rang vier und einer Zeit von 1:32.589 Minuten zufrieden geben, die er in der letzten Sekunde auf den niederländischen Asphalt gelegt hatte. Davor war er zwischenzeitlich bis auf den sechsten Platz zurückgefallen. Nach dem Qualifying lieferte sich Abt eine harte Diskussion mit Tom Dillmann. "Wenn man es nach vier Jahren Formel 3 noch nötig hat im Training zu blocken, dann verstehe ich das nicht", schimpfte Abt. Der Konter von Dillmann: "Ich habe nicht geblockt, denn darunter verstehe ich etwas ganz anderes. Ich war, wie Abt, auf einer schnellen Runde."
Mit seinem besten Qualifying-Ergebnis des Jahres konnte Markus Pommer (Dallara F307 Mercedes) aufwarten. Als Fünfter mit 1:32.742 war der 19-Jährige sehr zufrieden, hatte er sich doch zum freien Training deutlich verbessert. Bisher konnte Pommer vor allem die neuen Reifen nicht optimal nutzen, was sich diesmal deutlich verbesserte. Nachdem Kevin Magnussen am Nürburgring mit Platzierungen im Mittelfeld zufrieden sein musste, bewegte er sich auf dem TT Circuit in Assen wieder im vorderen Feld. Am Ende brachte ihn allerdings sein Rückstand von 0,762 auf den Polesetter nur auf den sechsten Platz.
Ein gewohntes Bild zeigt der Blick in die Trophy-Wertung. Einmal mehr gibt Riccardo Brutschin hier den Ton an. Der Waiblinger konnte im exotischen Arttech F24 den 14. Gesamtrang und damit die Poleposition in der ATS Formel 3 Trophy erreichen.

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