DTM - Rückblick 2009: Ralf Schumacher

Schlechter ausgesehen als es war

Ralf Schumacher saß 2009 erstmals in einem Mercedes-Neuwagen. Über die Saison hinweg, konnte der Deutsche das ein oder andere Mal überzeugen.
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Motorsport-Magazin.com - Für Ralf Schumacher lief seine erste DTM-Saison in einem Neuwagen nicht optimal. Der Mercedes-Pilot belegte in der Endabrechnung mit neun Punkten Platz elf. "Ich denke, dass die Saison sehr schwierig angefangen hat. Ich habe mich nicht auf Anhieb im Auto wohl gefühlt. Dann ging es aber Schritt für Schritt nach oben. Für mich war wichtig, dass ich mich konstant steigern konnte, auch wenn sich das leider in den Ergebnissen nicht so abzeichnet", bilanzierte der Deutsche auf der offiziellen DTM-Homepage.

Für mich war wichtig, dass ich mich konstant steigern konnte, auch wenn sich das leider in den Ergebnissen nicht so abzeichnet
Ralf Schumacher

Die ersten Punkte holte Schumacher beim dritten Saisonlauf auf dem Norisring. Auf dem Nürburgring arbeitete sich der Mercedes-Pilot innerhalb der 48 Runden von Startplatz 15 auf sieben nach vorne. "Ich weiß nicht, ob das mein bestes Rennen war, aber es war schon anständiger als die Rennen zuvor", meinte Schumacher nach dem Rennen. In Barcelona konnte der frühere F1-Pilot zwar nicht punkten, aber immerhin legte er einen der besten Starts in seiner DTM-Karriere hin. Auf den ersten drei Kilometern überholte der Deutsche sechs Autos.

Er hielt sich aus allen Rempeleien heraus was ihm während der folgenden 58 Runden leider nicht viel brachte. "Unterm Strich war das für unser Team kein herausragendes Rennwochenende. Die Saison sieht etwas schlechter aus, als sie tatsächlich ist. Die Pace war da", meinte Schumacher nach Platz 13 in Barcelona. Und er sollte Recht behalten. Bei der DTM-Premiere in Dijon-Prenois fuhr der Deutsche mit Platz fünf sein bestes Saisonergebnis. Als er über die Ziellinie fuhr, war die Freude groß.

In Barcelona legte Schumacher einen tollen Start hin - Foto: DTM

"Über Funk hatten die Teamkollegen mir bereits das tolle Rennergebnis mitgeteilt", erinnert sich der Familienvater. "Einfach toll, dass ich auch mit meinem bisher besten Ergebnis dazu beitragen durfte." Schon im Qualifying konnte Schumacher überzeugen. Zwar verpasste er das Finale, hielt aber bis dahin gut mit seinen drei Teamkollegen mit und schüttelte sogar Gary Paffett ab. "Wir waren super gut drauf. Endlich mal ein Ergebnis welches unserem Auto und der Arbeit meines Teams gerecht wurde", freute sich Schumacher über Rang sechs, seinen bis dato besten Startplatz.

Beim Finale in Hockenheim hätte der Mercedes-Pilot das Dijon-Ergebnis nur zu gerne wiederholt, doch seine Motorabdeckung flog weg und er musste seinen Boliden auf der Wiese parken. "Von Außen verspüre ich keinen Druck. Selbst habe ich natürlich eine eigene Erwartungshaltung und die habe ich zugegebenermaßen bislang noch nicht erfüllt", gestand Schumacher nach dem Saisonfinale gegenüber Motorsport-Magazin.com.


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