DTM - Mercedes freut sich auf Nürnberg

Paffett will den dritten Sieg

Mercedes-Benz kann dem Norisring-Wochenende fast entspannt entgegen blicken: zuletzt hat man dort sechs Rennen gewonnen.
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Motorsport-Magazin.com - Mercedes-Benz ist die überlegene Marke auf dem Norisring. Zuletzt konnte der Stuttgarter Hersteller auf dem nur 2,3 Kilometer langen Stadtkurs sechs Rennen in Folge gewinnen, zwei weitere Siege holte man in den Jahren 2000 und 2001. Letztes Jahr stellte man den Sieger mit Jamie Green, während es sechs weitere Mercedes-Fahrer unter die besten Zehn schafften.

Auch Gary Paffett, die aktuelle Speerspitze von Mercedes, gewann bereits zwei Mal in Nürnberg. "Das Rennen am Norisring ist das einzige Stadtrennen in der DTM-Saison und allein schon aus diesem Grund etwas ganz besonderes. Die Atmosphäre dort ist einfach gigantisch", so Paffett, der momentan auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung liegt. "Ein dritter Sieg bei diesem DTM-Klassiker wäre ein Traum."

Für Ralf Schumacher steht am kommenden Wochenende der erste Auftritt in einem aktuellen Boliden an - der ehemalige Formel-1-Star ist erstmals mit einer neuen C-Klasse am Dutzendteich unterwegs. "Der Norisring ist das Monaco der DTM und mir gefallen die Strecke und die beeindruckende Atmosphäre mit den vielen begeisterten Zuschauern in Nürnberg sehr gut. Viele Kurven gibt es dort zwar nicht, aber die wenigen, die es gibt, haben es aufgrund der hohen Verzögerung beim Abbremsen von etwa 260 km/h auf unter 50 km/h in sich", so Schumacher. "Mein Ziel am Norisring ist ein Ergebnis in den Punkterängen."

Dass das Rennen auf dem Norisring ein absoluter Klassiker ist, weiß auch Motorsportchef Norbert Haug. "Der Norisring ist ohne Übertreibung eine Einmaligkeit und gehört aus meiner Sicht weltweit zu den Top Five aller Motorsport-Auftrittsorte", meint der Mercedes-Mann. "Wir freuen uns auf diesen Saison-Höhepunkt in Nürnberg und werden dort konzentriert zu Werke gehen, weil wir wissen, dass auch die größten Erfolge aus der Vergangenheit sich nicht wiederholen lassen, wenn man nicht fortlaufend besser wird."


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