Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline #5):
3. Platz, 1.17,413 / 1.16,729 / 1.19,968 Min.
Das war ein sehr interessantes Qualifying mit dem Abbruch und den wechselnden Bedingungen. Das Team hat noch während des Qualifyings einige Änderungen an meinem A4 vorgenommen, die sehr positiv waren. Am Ende habe ich eine weitere vielleicht entscheidende Runde leider haarscharf verpasst. Das war natürlich ärgerlich, aber auf der anderen Seite ist der dritte Platz gar nicht so schlecht. Ich konzentriere mich jetzt ganz auf einen guten Start. Das ist eine meiner Stärken und würde das Rennen schon wieder ganz anders aussehen lassen...

Tom Kristensen (Audi Sport Team Abt Sportsline #7):
5. Platz, - / 1.16,514 / 1.21,396 Min.
Wir wussten, dass der Regen kommen wird, hatten ihn aber etwas früher erwartet. In der ersten Runde war ich vor dem Abbruch gar nicht draußen, danach bin ich die drittschnellste Zeit gefahren. Auch im letzten Shoot-out haben wir uns für neue Reifen entschieden. Die Linie trocknete ab, und die Zeiten wurden von Runde zu Runde schneller. Leider hatte ich dann nicht mehr genug Benzin, um ganz zum Schluss noch eine schnelle Zeit zu fahren. Wir hatten öfter schon mal Glück – heute hatten wir eben Pech.

Christian Abt (Audi Sport Team Phoenix #12):
9. Platz, 1.44,807 / 1.17,120 Min.
Ich bin zufrieden, weil uns wichtige Kilometer fehlten und wir trotzdem noch alles gut hinbekommen haben. Das Team hat super gearbeitet. Wenn es nicht geregnet hätte, wäre bislang vielleicht ein Platz unter den ersten Acht möglich gewesen. Das ganze Wochenende war verrückt, das Qualifying ebenso. Deshalb ist das Ergebnis in Ordnung. Ich freue mich schon auf das Rennen.

Christian Abt avancierte zum besten Audi-Jahreswagen-Piloten, Foto: Audi
Christian Abt avancierte zum besten Audi-Jahreswagen-Piloten, Foto: Audi

Heinz-Harald Frentzen (Audi Sport Team Abt Sportsline #6):
10. Platz, - / 1.17,123 Min.
Den ersten geplanten Anlauf konnten wir nicht fahren, weil das Training abgebrochen wurde. Also wussten wir auch nicht, wie sich das Auto verhält. Wir hatten etwas zuviel Übersteuern, was wir in der verbleibenden Zeit nicht mehr korrigieren konnten.

Pierre Kaffer (Audi Sport Team Phoenix #14):
11. Platz, 1.18,469 / 1.17,193 Min.
Die Zeitabstände sind wieder extrem eng, was für die DTM spricht. Durch die abgebrochene Session sind wir nach dem Neustart gleich um die Ausscheidung für die acht besten Plätze gefahren, was mir gar nicht bewusst war. Die Zuschauer dürfen sich auf ein sehr spannendes Rennen freuen, in dem ich auf Regen hoffe.

Martin Tomczyk (Audi Sport Team Abt Sportsline #4):
12. Platz, 1.17,426 / 1.17,193 Min.
Das war wahnsinnig knapp und die Zeiten liegen unglaublich dicht beieinander. In meinem letzten Anlauf war die Strecke im ersten Sektor schon feucht, was mich drei Zehntel gekostet hat. Im letzten Sektor hat mich Mathias Lauda blockiert. Mercedes ist hier sehr schnell – diese Zeiten hätte ich nicht fahren können. Aber für die Gruppe der acht Schnellsten hätte es wohl gereicht. Schade.

Timo Scheider (Audi Sport Team Rosberg #16):
13. Platz, 1.20,024 / 1.17,242 Min.
Ich bin enttäuscht, denn das Auto war im Qualifying besser zuvor. Mein zweiter Anlauf begann sehr gut. Bis zum mittleren Sektor war ich schon zweieinhalb Zehntel schneller als auf meiner bis dato besten Runde. Doch dann ist Bruno Spengler in langsamer Fahrt auf meine Spur gezogen. Ich kam nicht vorbei und verlor sieben Zehntel. Im dritten Anlauf wurde der Regen stärker. Ein Platz unter den ersten Acht wäre heute für mich möglich gewesen.

Vanina Ickx blieb erneut nicht von der roten Laterne verschont, Foto: Audi
Vanina Ickx blieb erneut nicht von der roten Laterne verschont, Foto: Audi

Frank Stippler (Audi Sport Team Rosberg #15):
14. Platz, 1.18,523 / 1.17,529 Min.
Platz 14 ist natürlich nicht das, was wir wollten. Die Vorderachse baute mit dem ersten Reifensatz schon sehr gute Bodenhaftung auf, die Hinterachse nicht. Für meine beiden nächsten Anläufe haben wir die Vorderachse dem Grip-Niveau der Hinterachse angepasst, doch wir konnten die beiden Reifensätze nicht mehr effizient nutzen.

Olivier Tielemans (Futurecom TME #19):
19. Platz, 1.41,382 / 1.18,774 Min.
Mein Qualifying begann nicht so gut, da ich die Bremsen nicht genug angewärmt hatte, als ich im Pulk fuhr. So habe ich mich im ersten Anlauf verbremst. Auf neuen Reifen wurde es dann besser. Ich lerne mit jedem Wochenende, habe erst mein zweites Qualifying mit dem Auto erlebt und verbessere mich nun schrittweise.

Vanina Ickx (Futurecom TME #20):
20. Platz, 1.19,685 / 1.19,634 Min.
Nachdem mein Wochenende im Freien Training gut begonnen hat, lief es leider im Qualifying gar nicht nach Wunsch, sodass ich das Rennen von ganz hinten aufnehme. Ich werde mich bemühen, den Rückstand vom Samstag auszugleichen.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
Wir konnten unseren Speed, den wir hier auf dem EuroSpeedway haben, im Qualifying leider nicht umsetzen. Nur zwei Fahrzeuge im Shoot-out der letzten Acht sind eine Enttäuschung. In den letzten Minuten sind die Zeiten von Runde zu Runde einen Tick schneller geworden, die Positionen an der Spitze haben sich ständig verändert. Wenn wir uns wie schon in Hockenheim zum Rennen noch steigern können und unsere beiden Jungs vorne einen guten Start hinlegen, dann ist im Rennen noch alles möglich.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline):
Wir waren im ganzen Qualifying immer vorne mit dabei, hatten aber dann nicht das letzte Quäntchen Glück, um im optimalen Moment auf der Strecke zu sein. Es waren sehr schwierige Bedingungen, und uns hat es heute dabei getroffen.

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix):
Wir sind eigentlich recht zufrieden. Natürlich hätten wir gerne zumindest einen unserer Jungs in die letzte Runde gebracht. Aber es geht in der DTM so eng zu, dass es dazu einfach nicht gereicht hat. Zum Schluss ist es auf der Strecke dann auch noch etwas feucht geworden, so dass wir keinen echten Schuss mehr hatten.

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg):
Es war durch die Trainings-Unterbrechung ein wenig chaotisch. Strategisch sind uns keine nennenswerten Fehler unterlaufen, aber zufrieden bin ich mit Platz 13 und 14 natürlich nicht. Timo Scheider hatte Pech mit seinem zweiten Reifensatz, als er von einem Gegner aufgehalten wurde. Frank Stippler beklagte, dass das Auto mit dem zweiten und dritten Reifensatz nur noch gerutscht ist. Weshalb das so war, müssen wir jetzt analysieren.