DTM - Glock: Zufrieden und enttäuscht zugleich

Freundin macht den Unterschied

Mit der Unterstützung seiner Freundin fuhr Timo Glock in Spielberg auf den zweiten Platz - und verpasste die Pole nur sehr knapp.
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Motorsport-Magazin.com - Timo Glock hat einen Plan für die Zukunft geschmiedet: Er will seine Freundin häufiger mit zu den Rennen nehmen. Denn immer, wenn er an der Strecken begleitet wurde, läuft es rund - so wie heute im Qualifying auf dem Red Bull Ring in Spielberg, als der BMW-Pilot die Pole um nur 0,006 Sekunden verpasste. "Ich bin zufrieden und gleichzeitig enttäuscht", ließ ein sichtlich erleichterter Glock nach dem Qualifying wissen.

Man muss das Auto richtig verstehen und das habe ich getan...
Timo Glock

"Ich habe die Pole erst verloren, als ich schon zurück in der Box war. Ich habe auf einer Leinwand an der Strecke noch gesehen, dass ich vorne liege. Als dann aber der Funkspruch kam, habe ich schon am Ton des ersten Wortes erkannt, dass es nicht für die Pole gereicht hat", plauderte der schnellste BMW-Fahrer des Tages aus dem Nähkästchen. Es sei immer ein wenig ärgerlich, wenn man die Pole so knapp verpassen würde.

Für Glock war es vor allem wichtig endlich zu wissen, was in der DTM wirklich zählt. "Ich habe realisiert, dass man keine großen Änderungen zwischen den Rennen machen darf, sondern an den Details arbeiten muss. Es liegt nicht immer am Setup, sondern auch an Fahrfehlern. Man muss das Auto richtig verstehen und das habe ich getan", sagt Glock.

In der DTM zählen Details

Selbst die Sonne setzte Glock zu - Foto: BMW AG

Auch in Q3 gab es zunächst ein kleines Problem, das Glock in seiner letzten Runde aber lösen konnte. "Die Sonne schien nicht mehr so stark und bei den veränderten Bedingungen habe ich die Reifen nicht mehr sofort auf Temperatur gebracht", so Glock über die Probleme beim ersten Run. Für das Rennen erwartet er einen harten Kampf mit Mercedes und Pole-Mann Robert Wickens. 'Gefahr' droht aber auch von hinten - immerhin steht der Tabellenführer Marco Wittmann nur eine Position hinter ihm.

Schon in Ungarn startete Glock von Platz zwei - mit keinem guten Ende. "Wir müssen schauen, dass wir morgen mehr daraus machen", gibt Glock die Richtung vor. "Auf dem Hungaroring sind wir aus der ersten Startreihe losgefahren und hatten am Ende keine Punkte. Die Punkte werden erst am Sonntag vergeben. Trotzdem ist die Gesamtsituation in Anbetracht meiner letztjährigen Qualifying-Schwäche schon etwas besser."


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