DTM - Glock: Ich kann mich auf was gefasst machen

Heißes Paket

Timo Glock sehnt sich in Moskau nach der zweiten Punkteausbeute der Saison. Es wird aber heiß: Dem BMW-Piloten hängen gleich zwei Titelaspiranten im Nacken.
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Motorsport-Magazin.com - Mit Platz fünf in Hockenheim war Timo Glock hoffnungsvoll in seine zweite DTM-Saison gestartet, doch seitdem ging es steil bergab. In den vergangenen drei Rennen ging der BMW-Pilot leer aus. Startplatz zehn beim Rennen in Moskau wäre eine gute Gelegenheit, wieder einmal etwas für das eigene Punktekonto zu tun. "Mein Ziel war, in jedem Rennen in die Punkte zu fahren", sagte Glock am Samstag nach dem Qualifying. "Das haben wir aber nicht geschafft. Es wird Zeit, dass ich wieder Zähler mitnehme."

In Moskau kann sich Glock auf eine echte Herausforderung einstellen. Direkt hinter ihm starten mit Mattias Ekström und Edoardo Mortara zwei Piloten, die mitten im Titelkampf stecken. "Das ist ein heißes Paket, in dem ich da stehe", sagte Glock. "Da kann ich mich auf was gefasst machen." BMW und Audi fahren in Russland bislang auf Augenhöhe, doch Glock zeigt sich vor dem fünften Rennen des Jahres eher defensiv: "Wir dürfen uns nicht groß in Kämpfe verwickeln lassen. Wenn die beiden schneller sind, müssen wir sie durchlassen."

Passend zur WM: 1:7 auf Glocks BMW M4... - Foto: BMW AG

Dabei hatte sich Glock zunächst ein besseres Ergebnis im Qualifying auf der langen Variante des Moskau Raceway ausgerechnet. Der Speed für die Top-8 sei mit seinem BMW M4 DTM drin gewesen, meinte der frühere Formel-1-Pilot. Dann sei es aber nicht ganz rund gelaufen im Zeittraining. "Wir haben den Fehler gemacht, dass wir die Runs eng nach hinten raus geplant hatten", erklärte Glock. "Dadurch durfte ich keine schlechte Outlap erwischen."

Der plan ging in der zweiten Runde des Qualifyings allerdings nicht auf, als er direkt hinter Mercedes-Pilot Daniel Juncadella zu seiner schnellen Runde startete. "Da hing ich auf meiner schnellsten Runde hinten dran und habe dadurch Zeit verloren", so Glock. "Da war das Glück nicht auf unserer Seite und wir haben nicht clever agiert, was das Timing anging. Somit haben wir es nicht ins Q3 geschafft."


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