DTM - Mortara: Der heimliche Sieger am Dutzendteich

Fast bis aufs Podium

Nicht nur Robert Wickens, Jamie Green und Mattias Ekström jubelten am Norisring. Auch Edoardo Mortara konnte mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein.

Motorsport-Magazin.com - Während sich alles auf die Duelle an der Spitze oder die Scharmützel im Mittelfeld achtete, machte ein Pilot am Norisring sehr viel richtig. "Es war ein verrücktes Rennen für mich, wir sind von Startposition 20 auf Platz vier vorgefahren", fasste Audi-Pilot Edoardo Mortara treffend zusammen. Wen er wann und wo überholte, wusste der Italiener nach den 82 Rennrunden selbst gar nicht mehr so genau.

Dabei fing das Rennen für Mortara gar nicht so gut an. Schließlich wünscht man sich, wenn man von Platz 20 losfahren muss, alles andere als einen Start hinter dem Safety-Car. "Da ist man direkt sehr weit weg von den Führenden", so Mortara im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. Auch mögliches Chaos, etwa durch eine Startkollision, blieb aus. "Es gab nur sehr wenige Unfälle oder Probleme. Ich habe bestimmt mehr als zehn Autos auf der Strecke überholt."

Der Lohn: Platz zwei in der Gesamtwertung

Gleichzeitig stellte Mortara aber auch klar, dass eine gute Leistung im Rennen nicht alles ist. "Ich muss mich im Qualifying noch weiter verbessern, da fehlt mir noch ein wenig." Besonders deutlich war das nicht nur an diesem Wochenende, sondern bereits in Ungarn, wo er den Einzug in Q3 ebenfalls verpasste.

Wohin der Weg führen kann, zeigt ein Blick auf die Gesamtwertung. Dort liegt Mortara nach vier Rennen auf dem zweiten Platz, 19 Punkte hinter Tabellenführer Marco Wittmann. "Und das, obwohl ich beim Auftakt in Hockenheim mit einem Reifenschaden auf Podestkurs liegend ausgeschieden bin. Ich würde gerne ein Rennen gewinnen. Und wenn wir so weiter machen, gelingt uns aber auch so eine gute Saison."


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