DTM - Endlich wieder Topergebnis für di Resta

Harter Kampf zurück

Paul di Resta durfte erstmals nach seinem Comeback wieder zu einer DTM-Pressekonferenz. Doch er hält die Mercedes-Topform für eine Ausnahme.
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Motorsport-Magazin.com - Angesichts der anfänglichen Mercedes-Misere hatte Paul di Resta bei seinem DTM-Comeback nicht viel zu lachen. Doch auf dem Norisring wendete sich das Blatt: Der Meister von 2010 fuhr auf den zweiten Startplatz hinter Robert Wickens, zwischenzeitlich führte er das Klassement sogar an. "Wir kamen angesichts der Leistungen in den letzten Jahren mit Erwartungen hier her, aber dass wir so stark sind, hätten wir nicht gedacht", strahlt di Resta, der nach drei durchwachsenen Formel-1-Jahren bei Force India nun endgültig wieder in der DTM angekommen ist.

"Ja, es ist schön, wieder in der ersten Reihe zu stehen", so der 28-Jährige weiter und gibt zu: "Bis jetzt war es wirklich schwer. Aber wir haben gezeigt, dass wir etwas dagegen tun und das Team wieder nach vorn bringen können. Der Aufwand, unser Auto wieder auf Kurs zu bringen ist enorm, deshalb ist dieses Ergebnis gut fürs Team." Was also macht diese Strecke so speziell, dass Mercedes urplötzlich wieder da ist? Der Schotte erläutert: "Die Strecke ist einfach ganz eigen. Sie hat viele Unebenheiten und man muss das Auto ganz speziell darauf einstellen." Auch der Fahrer habe einen gewissen Einfluss.

Für das Rennen aber ist Regen vorhergesagt, was die gesamte Situation noch undurchschaubarer machen wird. Doch di Resta sieht das positiv: "Dann ist es umso besser vorne zu stehen - wegen der Gischt. Wir können das Wetter nicht kontrollieren, aber ich habe keine Angst vor Regen." Der Schlüssel sei, mit dem Druck klarzukommen. "Das ist immer ein hartes Rennen hier, egal wo du startest. Wir haben gezeigt, dass wir das nötige Tempo haben. Wir wollen mit so vielen Fahrern wie möglich Punkte sammeln und freuen uns auf das morgige Rennen."

An eine endgültige Mercedes-Auferstehung will der Meisterschafts-Zehnte aber nicht glauben, zu besonders ist der Norisring als Strecke. "Wir erwarten so etwas nicht in Russland, denn das ist wieder eine völlig andere Strecke." Bei der Aufholjagd nimmt er nicht nur das Team in die Pflicht: "Es kommt auch auf den Fahrer an. Wir haben die Werkzeuge bekommen und müssen das Beste draus machen."


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