DTM - Rockenfeller: Kein Problem mit Zusatzgewichten

Für alle gleich

Mike Rockenfeller nimmt die Regeländerungen 2014 gelassen. Der Audi-Pilot sieht keinen Bedarf, dass die Fahrer bei Regelentscheidungen miteinbezogen werden.
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Motorsport-Magazin.com - Wenn am Sonntag auf dem Hockenheimring die roten Ampeln erlöschen, sind die Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-Benz endlich wieder in ihrem Element. Änderungen im Reglement sollen dafür sorgen, dass die Jubiläumssaison bis zum Schluss spannend bleibt. Das Qualifying 2014 besteht nur noch aus drei Durchgängen, in der finalen Session kämpfen die besten Acht um die Pole-Position.

Im Rennen gibt es nur noch einen statt bislang zwei Pflichtboxenstopps - dieser Reifenwechsel muss im zweiten Renndrittel absolviert werden. Der Options-Reifen von Hankook muss weiterhin einmal im Rennen verwendet werden, darf aber nur noch für maximal 50 Prozent der Renndistanz genutzt werden. Das DRS ist jetzt auch in den letzten drei Runden des Rennens frei gegeben. Neu gegenüber 2013 sind zudem die Performance-Gewichte.

So garantiert man den Fans, dass es noch enger zugeht
Mike Rockenfeller

Abhängig von den Rennergebnissen ihrer Marke müssen die Fahrer gegenüber dem Gewicht beim Auftakt in Hockenheim bis maximal 10 Kilogramm zusätzlichen Ballast mitnehmen oder dürfen bis maximal 10 Kilogramm ausladen. "Das Ganze gab's ja schon einmal, deshalb habe ich mir darüber keine allzu großen Gedanken gemacht", sagt Mike Rockenfeller. Der amtierende DTM-Champion findet allerdings, dass es kein künstliches Spannungselement gebraucht hätte.

Tollen Motorsport zeigen

"Die DTM liegt technisch so eng beieinander, dass man diese Sache mit dem Gewicht nicht gebraucht hätte. Aber so garantiert man den Fans, dass es noch enger zugeht und kein Fahrer bzw. Hersteller die Serie dominiert", erklärt der Deutsche, der in den ersten Rennen auf ganz viel 'Zusatzgewicht' hofft. "Denn das würde bedeuten, dass ich Top-Ergebnisse eingefahren habe. Ich sehe das im Moment noch alles sehr entspannt, denn es ist ja für alle gleich." Dass die Fahrer auf Reglementänderungen keinen Einfluss haben, stört ihn nicht.

Das sei schließlich überall im Motorsport der Fall. "Das Reglement sollte von Experten gemacht werden. Sicherlich würde es bei manchen Themen nicht schaden, die Fahrer zu fragen, aber generell ist das Sportliche Reglement entscheidend und nicht das Technische. Bei den ganzen technischen Details muss der Fahrer aus meiner Sicht nicht gefragt werden. Wichtig ist, dass alle dasselbe Ziel verfolgen und zwar tollen Motorsport zu zeigen", betonte Rockenfeller.


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