DTM - Häkkinen erstmals seit 2007 wieder Rennsieger

Sieg in Zhuhai mit Matt Solomon

Mika Häkkinen hat erstmals seit dem DTM-Rennen in Mugello 2007 wieder ein Rennen gewonnen. Er siegte gemeinsam mit Matthew Solomon bei einem GT-Rennen in China.
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Motorsport-Magazin.com - Der Altmeister kann es noch: Mika Häkkinen feierte gemeinsam mit dem erst 17-jährigen Matthew Solomon den Sieg beim ersten Rennen der GT Asia Meisterschaft in Zhuhai. Auf einem Mercedes SLS AMG GT3 vom Mercedes-Kundenteam Erebus Motorsport sah Solomon nach 50 Minuten als Erster die Zielflagge, nachdem Häkkinen im ersten Stint den Grundstein gelegt hatte. Es war jedoch der Jungspund aus Hong Kong, der das entscheidende Überholmanöver acht Minuten vor Schluss setzte. Für das AMG-Kundenprogramm ist es ein historischer, wenn auch erwarteter erster Sieg in China.

Häkkinen fuhr sich beim Start mit all seiner Routine vom sechsten auf den zweiten Platz nach vorn und machte von da an Jagd auf den führenden Earl Bamber. "Ich habe mich beim Start sehr konzentriert und versucht, mich nach vorne zu arbeiten", so der zweifache Formel-1-Weltmeister. "Es war schwierig, bei den großen Flügeln der GT3-Boliden die Ampel zu sehen. Die erste Kurve war dann sehr eng, aber das ist Racing. Und als ich mich umsah, war ich Zweiter; ich dachte nur: Brillant!"

Häkkinen gewinnt GT-Rennen in Zhuhai: (2:00 Min.)

Der Neuseeländer Bamber erwies sich aber als zäh, so dass Häkkinen sich dazu entschloss, den SLS an Matt Solomon zu übergeben. Nach den Boxenstopps fand dieser sich erneut auf Rang zwei wieder. In Führung lag nun Samson Chan, der von Bamber übernommen hatte. Doch Solomon bremste sich acht Runden vor Schluss neben seinen Kontrahenten und ging mit einem rustikalen Manöver in Führung. Von da an brauchte er nur noch den Sieg nach Hause zu fahren.

"Matthew hat einen fantastischen Job gemacht, als er ins Fahrzeug gestiegen ist", erkannte Häkkinen die Leistung seines Teamkollegen an. "Das ist ein sehr kurzes Rennen und deshalb muss man die ganze Zeit pushen. Er hat genau das getan. Wir hatten ein großartiges Rennauto und das Team hat einen super Job gemacht." Am Sonntag steht ein weiteres Rennen auf dem Programm. Nicht nur Häkkinen und Solomon hoffen auf ein gutes Resultat, sondern auch Lance David Arnold in einem weiteren Flügeltürer, der im ersten Rennen mit technischen Problemen aufgeben musste.


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