DTM - Piloten begrüßen neue Strecken

Zeit für Veränderung

Zandvoort raus, Barcelona und Budapest rein - die DTM-Piloten können mit den Kalenderplänen durchaus leben.

Motorsport-Magazin.com - Hinter den Kulissen der DTM wird momentan eifrig verhandelt. Nicht nur um neue Fahrerverträge wird gefeilscht, auch am Rennkalender für 2014 wird mit Hochdruck gearbeitet. Nach aktuellem Stand reist die DTM im nächsten Jahr wieder nach Budapest, wo man letztmalig 1988 seine Zelte aufschlug, und auch eine Rückkehr nach Barcelona ist wahrscheinlich. Fix ist bereits hingegen nach 2004 und 2010 wieder ein Gastspiel in China, der exakte Schauplatz des Stadtrennens ist jedoch noch offen, hier stehen entweder Shanghai oder Guangdong zur Wahl.

Abschied nehmen heißt es indessen zumindest vorrübergehend von Zandvoort, denn die niederländische Dünenstrecke erfüllt mittlerweile nicht mehr die Sicherheitsanforderungen, was sich jüngst im DRS-Verbot widerspiegelte. "Wir waren mit der ITR natürlich in Gesprächen über eine Verlängerung, aber das ist nicht möglich, weil schon andere Strecken einen Vertrag haben und für Zandvoort, wie es derzeit aussieht, im nächsten Jahr kein Platz ist", bestätigte Zandvoort-Geschäftsführer Erik Weijers gegenüber Motorsport-Magazin.com.

Zandvoort ist eine schöne Strecke, aber ich als Fahrer bin relativ flexibel und auch für neue Sachen bereit
Marco Wittmann

Im Fahrerlager steht man den Expansionsplänen der DTM durchaus aufgeschlossen gegenüber, wie Motorsport-Magazin.com in Erfahrung bringen konnte. "Zandvoort ist eine schöne Strecke, aber ich als Fahrer bin relativ flexibel und auch für neue Sachen bereit", sagte Marco Wittmann, der zuletzt erstmals die Pole Position errungen hatte und 2008 mit der Formel BMW auf dem Hungaroring unterwegs war. "Barcelona und Budapest sind sicherlich interessant."

Dirk Werner sieht die Sache ähnlich. "Dass Zandvoort nicht mehr dabei ist, ist schade, aber das ist nicht meine Entscheidung und wir fahren dort, wo festgelegt wird", betonte der BMW-Pilot. "In Barcelona gab es einen Test auf der Kurzanbindung, da ist jeder Fahrer gefahren. In Ungarn bin ich auch schon ein paar Mal gefahren und kenne daher beide Strecken", hielt Werner fest, der nur einen Wunsch hat: "Hoffentlich fahren wir in Barcelona die lange Strecke."


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