DTM - Interview - Mattias Ekström

Faszination Russland

Mattias Ekström stimmte in Moskau die Bevölkerung auf das DTM-Rennen im August ein. Er genoss den Trip, doch die russische Hauptstadt hat ihre Tücken.

Motorsport-Magazin.com - Ihr Besuch mit dem Audi A5 DTM in Moskau hat für viel Aufsehen gesorgt. Mit ein paar Tagen Abstand: Welche Erinnerungen hat die Reise bei Ihnen hinterlassen?
Mattias Ekström: Da es mein erster Besuch in Russland war, gab es so viele Eindrücke, die ich erst einmal sortieren musste. Die Kultur ist völlig anders im Vergleich zu meiner Heimat Schweden oder der Schweiz, wo ich jetzt lebe. Mich hat die Offenheit der Moskauer gefreut: Sie sind zwar noch nicht sehr vertraut mit dem Thema Motorsport und DTM, aber man merkt ihr großes Interesse und ihre Begeisterung.

Hatten Sie auch Gelegenheit, die Stadt ein wenig kennenzulernen?
Mattias Ekström: Ja, zum Glück. Zwei Dinge haben mich fasziniert. Zum einen der Verkehr: Ich war schon in Städten mit vielen Autos, aber bei diesem Andrang auf den Straßen musste man den Tag schon ganz genau planen, um überall rechtzeitig zu sein. Und ich war begeistert von der Architektur: Ich habe zwar die Entwicklung im Moskauer Städtebau in den vergangenen Jahrzehnten nicht genau verfolgt. Aber das Ergebnis ist beeindruckend.

Auch bei Ihnen zu Hause geht es actionreich zu. Wie ist das tägliche Leben mit jetzt zwei Kindern?
Mattias Ekström: Aufregend! Zum Glück kommt unsere kleine Hanna mehr nach ihrer Mutter und ist deshalb viel ruhiger als ihr Bruder und schläft auch ein bisschen mehr. Ich bin im Moment viel mit Mats unterwegs, der ja schon bald zwei wird. Es ist einfach toll, zu beobachten, wie die beiden sich entwickeln und jeden Tag neue Dinge dazulernen.

Also steht der Motorsport gerade an zweiter Stelle?
Mattias Ekström: Ganz und gar nicht! DTM und Privatleben stehen bei mir beide in der ersten Startreihe. Wir hatten schon einen ersten Test in diesem Jahr, bald folgt der nächste. Dass die Technik eingefroren ist, macht die Herausforderung für uns noch größer. Wir dürfen nicht viel verändern – aber jede Kleinigkeit, die wir angehen, muss hundertprozentig passen. Ich bin ständig in Kontakt mit den Ingenieuren und kann sagen: Es geht konstruktiv voran und macht eine Menge Spaß.


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