DTM - Wolff: Nicht bei jedem DTM-Rennen dabei

Kein Interessenkonflikt

Toto Wolff tritt quasi Norbert Haugs Erbe bei Mercedes an, wird aber nicht jedem DTM-Rennen beiwohnen. Er fühlt sich jedoch gut vertreten.

Motorsport-Magazin.com - Toto Wolff ist der neue Motorsportverantwortliche bei Mercedes-Benz und tritt damit quasi die Nachfolge von Norbert Haug an. Im Gegensatz zum langjährigen Motorsportchef wird Wolff jedoch nicht bei jedem DTM-Rennen der kommenden Saison anwesend sein. Das erklärte der Österreicher bei einer Telefonkonferenz, der auch Motorsport-Magazin.com beiwohnte. "Ich bin bei allen Formel-1-Rennen dabei, aber nur bei gewissen DTM-Rennen", so Wolff. "Wenn ich nicht dabei bin, werde ich würdig von Herrn Schattling vertreten." Wolfgang Schattling bekleidet seit vielen Jahren den Posten des Pressechefs für den Motorsportbereich bei Mercedes.

Während Haug jährlich zu so ziemlich jedem DTM- und Formel-1-Rennen reiste, wird sich Wolff in seiner neuen Rolle etwas zurücknehmen. Doch natürlich will er die DTM zugunsten der Formel 1 nicht vernachlässigen. "Die DTM ist mir wichtig", sagte er. "Meine Zuständigkeit betrifft alles rund um die strategische Ausrichtung, die Aufteilung ist 80:20 im Verhältnis F1 zu DTM."

Etwas prekär ist Wolffs neuer Posten im Hinblick auf seine Beteiligung bei Mercedes-Partner HWA; dem Unternehmen aus Affalterbach, das für Mercedes die DTM-Boliden herstellt. "Es stimmt, ich habe noch Anteile an dem Team, aber mit Ausnahme des Budgets gibt es keinerlei Interessenkonflikte", betonte Wolff. "Dessen bin ich mir bewusst und ich werde alles dafür tun, um diesen Konflikt zu vermeiden." Laut eigener Aussage sei Wolff dabei, bei HWA auszuscheiden.


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