DTM - Zanardi drückt BMW beim Finale die Daumen

Toller Empfang am Hockenheimring

Alex Zanardi freut sich über die Einladung von BMW zum DTM-Finale und den tollen Empfang in Deutschland.
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Motorsport-Magazin.com - Alex Zanardi verbindet viele Emotionen mit Deutschland. 2001 verunglückte der Italiener auf dem EuroSpeedway Lausitz schwer, einige Zeit später war er lange Zeit als WTCC-Pilot für BMW im Einsatz und gewann 2005 sogar ein Rennen in Oschersleben. "Ich bin noch immer ein Teil der BMW-Familie", sagt Zanardi an diesem Wochenende bei seinem Besuch der DTM auf dem Hockenheimring.

Zanardi wird immer ein Rennfahrer bleiben - Foto: Sutton

"Ich wurde im Fahrerlager bereits richtig toll empfangen. Fast jeder möchte ein Foto mit mir oder ein Autogramm, alle sind wirklich sehr nett", so Zanardi, der nur einen Wunsch hat: "Hoffentlich stoppt mich nachher niemand, wenn ich mit meinem Handbike eine Runde drehe. Ich werde einfach herausfahren und eine Runde genießen. Die Leute müssen allerdings geduldig sein, denn ich bin nicht so schnell wie ein Rennauto."

Nach einer Runde auf dem Hockenheimring wird Zanardi natürlich BMW und Bruno Spengler die Daumen im Titelkampf drücken. "Ich denke, dass viele Leute überrascht sind, dass es so schnell so gut für BMW lief. Man hat die Erfahrung, den Hintergrund, aber man kann sich auch schnell die Finger verbrennen, wenn man neu in eine Serie einsteigt und gegen erfahrene Kontrahenten wie Audi und Mercedes antritt."

Spengler soll sein Rennen fahren

Doch gerade das starke DTM-Comeback könnte BMW heute beflügeln, glaubt Zanardi. "Alle Beteiligten sind noch motivierter. Sie wollen das erreichen, was am Anfang der Saison noch ein ferner Traum war. Jetzt, wo man in der Position ist, die Meisterschaft zu gewinnen, wird man alles dafür geben."

Heute Vormittag hat Zanardi bereits mit Spengler gefrühstückt. "Er hat auf jeden Fall das Material, um endlich Meister zu werden. Allerdings muss er sich auf seine Sachen konzentrieren, denn nur das kann er kontrollieren und nicht das, was Gary macht. Er muss ein sauberes Rennen fahren. In den USA haben wir immer gesagt, 'wenn man als Erster ins Ziel kommen will, muss man als erstes ins Ziel kommen'."


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