DTM - Werner konnte Erfahrungswerte umsetzen

Jetzt heißt es: Volle Attacke!

Dirk Werner erklärte Motorsport-Magazin.com, warum er für das letzte Saisonrennen ein gutes Gefühl hat und welche Ziele er verfolgt.
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Motorsport-Magazin.com - Dirk Werner zeigte sich gegenüber Motorsport-Magazin.com nach Platz sechs im ersten Freien Training in Hockenheim mit etwa einer Sekunde Rückstand auf Teamkollege Bruno Spengler ganz zufrieden. "Das Auto hat sich von Anfang an ziemlich gut angefühlt", berichtete er. "Es war auch schön, auf eine Strecke zurückzukehren, auf der wir schon Rennen gefahren sind, da konnte ich einfach schon ein paar Erfahrungswerte umsetzen."

Natürlich ist der Freitag immer schön, aber letztendlich zählt der Samstag.
Dirk Werner

Er habe sich auf der Strecke auf Anhieb wohlgefühlt und offensichtlich ging es nicht nur ihm so. "Das Gesamtergebnis von BMW war auch gut, sodass ich eigentlich ganz zuversichtlich bin", spielte er darauf an, dass BMW die Hälfte der Top-10-Plätze verbuchte. "Natürlich ist der Freitag immer schön, aber letztendlich zählt der Samstag und dann ist es wie bei jedem Rennen: man muss am Samstag zusehen, dass man richtig reagiert, wenn sich die Strecke oder das Wetter ändert", betonte er. "Das bleibt eigentlich auch hier in Hockenheim das Gleiche. Auch wenn wir hier schon waren, kann man die Erfahrungswerte vom ersten Rennen hier nicht 1:1 umsetzen." Die Bedingungen seien anders und die Autos hätten sich weiterentwickelt, was Setup und ähnliches angehe, so Werner. "Da müssen wir schauen, dass wir weiter am Ball bleiben", mahnte er.

Ich persönlich möchte das letzte Rennen auch nutzen, um einen schönen Saisonabschluss zu haben.
Dirk Werner

Zum ersten Rennen in Hockenheim, das Ende April stattfand, sah er keine großen Unterschiede. In ein paar Bereichen sei das Auto besser oder in jedem Fall anders, da es auch auf anderen Strecken optimiert wurde. "Da konnten wir schon ein paar Sachen mitnehmen, die hier jetzt besser funktionieren", erklärte der BMW-Pilot. Im ersten Teil des Trainings sei die Strecke noch sehr rutschig gewesen und er müsse sich erst noch an die veränderte Kurve eins anpassen. "Aber gut, das ist nur eine Kurve, es ist im Grunde genommen immer noch Hockenheim."

Dass Schnitzer noch Chancen auf den Teamtitel hat, stellt für den 31-Jährigen einen besonderen Ansporn dar. "Es wäre ein Wahnsinnserfolg für alle im Team, und die arrivierten Teams zu schlagen, wünscht sich jeder bei Schnitzer. Da möchte ich auch meinen Teil zu beitragen", meinte Werner. "Ich persönlich möchte das letzte Rennen auch nutzen, um einen schönen Saisonabschluss zu haben und um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich denke, es ist alles drin, weil das Auto gut ist und weil ich mich auf der Strecke wohlfühle. Also volle Attacke, würde ich sagen!"


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