DTM - Tomczyk: Pechsträhne muss enden

Versöhnlicher Saisonabschluss

Martin Tomczyk verriet Motorsport-Magazin.com seine Ziele für den letzten Saisonlauf 2012 und sprach über die anscheinende BMW-Dominanz in Hockenheim.
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Motorsport-Magazin.com - Martin Tomczyk konnte in den letzten drei Rennen nichts Zählbares mitnehmen und möchte nun auf dem Hockenheimring ein versöhnliches Ende seiner ersten Saison mit BMW erzielen. "Die letzten drei Rennen endeten jeweils mit null Punkten und ich möchte dieser Pechsträhne noch vor dem Saisonende ein Ende setzen", erklärte der Rosenheimer im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com.

Die letzten drei Rennen endeten jeweils mit null Punkten und ich möchte dieser Pechsträhne noch vor dem Saisonende ein Ende setzen
Martin Tomczyk

Seine eigene Bilanz mit Startplatz zehn und einem Ausfall zum Saisonauftakt in Hockenheim fällt zwar eher ungenügend aus, dennoch scheinen die BMW auf dem Traditionskurs vielversprechend unterwegs zu sein. "Es ist schön, an den Hockenheimring zurückzukehren, denn es macht Spaß hier zu fahren", freute sich Tomczyk, der die Dominanz seines Teams zwar wahrnahm, nach dem Freitag aber nicht überbewerten wollte. "Wir müssen sehen, wie sich die Strecke entwickelt und wie viel Grip noch hinzukommt."

Mit seinem Boliden war der Meister des Vorjahres aber sehr zufrieden und freute sich über die gute Abstimmung. "Wir haben über die Saison anscheinend genug gelernt", blickte er hoffnungsvoll voraus. Zudem hat BMW in Hockenheim erstmals die Gelegenheit, Referenzdaten zu analysieren, was dem Team laut Tomczyk anscheinend zugutekommt.

Wer die DTM kennt, der weiß, dass solche Zeitunterschiede eigentlich nicht da sind
Martin Tomczyk

Sein Teamkollege Bruno Spengler sortierte sich in der Gesamtwertung des Tages einen Platz vor ihm an der Spitze ein, hatte aber auf den ersten Nicht-BMW beinahe eine Sekunde Vorsprung, was Tomczyk nicht normal fand. "Wer die DTM kennt, der weiß, dass solche Zeitunterschiede eigentlich nicht da sind", machte er deutlich. Dementsprechend erwartet der Bayer im Qualifying wieder ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen der drei Marken.


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