DTM - Regen trübt Blick auf den neuen Untergrund

Bedingte Aussagekraft

Der Regen in Valencia erschwerte es den DTM-Piloten, ein Urteil über die Eigenschaften des neuen Asphalts abzugeben. Motorsport-Magazin.com hörte sich um.
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Motorsport-Magazin.com - Der Circuit Ricardo Tormo von Valencia präsentierte sich den DTM-Piloten am Freitag verglichen mit dem Vorjahr und den Wintertestfahrten in einem veränderten Zustand, doch aufgrund der regnerischen Bedingungen ließen sich nicht allzu viele Aussagen über die Eigenschaften des neuen Streckenbelags treffen. Motorsport-Magazin.com hörte sich im Fahrerlager um.

Es war nicht wirklich ergiebig
Martin Tomczyk

"Die Wetterbedingungen waren eher bescheiden und man konnte wenig testen, weil es am Anfang nass und erst auf der letzten Runde trocken war. Es war nicht wirklich ergiebig", erklärte Martin Tomczyk. "Da er recht neu ist, braucht er noch viel Gummi", meinte der BMW-Pilot hinsichtlich des Asphalts. "Darum war jetzt wohl auch viel Grip vorhanden, weil noch wenig Gummi auf der Strecke liegt, im Trockenen kann sich das aber negativer auswirken."

Markenkollege Dirk Werner stieß in dasselbe Horn und attestierte dem Untergrund gute Haftung, zudem habe es kein Aquaplaning gegeben. "Es ist die Frage, ob das überhaupt wertvolle Erfahrungswerte sind, wenn es morgen trocken sein sollte", überlegte der 31-Jährige. "Dann hatten wir heute unseren Spaß und für morgen bringt es uns nichts."

Neben dem neuen Streckenbelag wurden auch einige Kiesbetten in den Auslaufzonen durch Asphalt ersetzt, was Filipe Albuquerque besonders freute. "Die neuen Auslaufzonen geben einem mehr Freiheit, um mehr Risiko zu nehmen, denn früher oder später erwischt man sie", äußerte sich der Audi-Pilot, der Unterschiede zum alten Streckenbelag ausmachte, die jedoch im Trockenen deutlich stärker zum Tragen kommen sollten.


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