DTM - Spengler betrieb Schadensbegrenzung

Kampf zwischen Körper & Geist

Bruno Spengler rettete mit P6 in Zandvoort im Rennen sein Wochenende - bei schwierigen Bedingungen musste er aber die ein oder andere haarige Szene überstehen.
von

Motorsport-Magazin.com - Bruno Spengler zeigte sich nach dem siebten Wertungslauf der DTM-Saison zufrieden mit dem Ausgang. Mit Rang sechs konnte er am Sonntag maximale Schadensbegrenzung für das völlig verpatzte Qualifying vom Vortag betreiben. Obwohl er nur von P18 aus ins Rennen gegangen war, kam er am Ende einen Platz vor seinem großen Meisterschaftsrivalen Gary Paffett ins Ziel. "Für uns war das heute definitiv ein gutes Rennen, gerade nach dem Qualifying gestern, wo wir uns verpokert haben." Unterm Strich wollte Spengler festhalten: "Mit guten Stopps, einer guten Pace und einer guten Strategie sind wir heute zurückgekommen."

Für uns war dieses Resultat das beste, was wir heute hier heute noch herausholen konnten.
Bruno Spengler

Leider wurde ich aber auch oft blockiert und so war es schwer zu überholen. Unser ganzes Potenzial haben wir hier also nicht ausnützen können." Auf der Habenseite würden jedoch die acht Punkte in der Meisterschaft stehen - an diese hatte Spengler, der die ein oder andere enge Szene auf der Piste zu überstehen gehabt, nicht immer geglaubt. "Heute bin ich froh, überhaupt durchgekommen zu sein. Ich musste einmal zum Beispiel Tambay ausweichen, da haben wir und fast berührt", erinnerte sich der Kanadier, der bilanzierte: "Es war wirklich ein hartes Rennen und mit dem ganzen Regen auch echt schwer da draußen." Der BMW-Pilot fügte an: "Für uns war dieses Resultat das beste, was wir heute hier heute noch herausholen konnten, deshalb bin ich schon glücklich mit unserem Ergebnis."

Der Dünenkurs von Zandvoort habe es nämlich in sich. "Es ist schwer, wenn es hier regnet, denn es gibt viele schnelle und vor allem wellige Kurven - in denen weiß man dann bei der Einfahrt gar nicht ob man noch voll durchfahren kann oder schon nicht mehr genug Haftung hat." So müsse man immer mit sich ringen, welches Risiko man eingehen wolle. "Man will eigentlich nicht mehr voll am Gas bleiben und lupfen, aber der Kopf sagt dann: Mach es trotzdem und bleib drauf." Dass er am Sonntag keine Fehler gemacht habe, sei sehr wichtig gewesen. "Und auch mein Start war gut: Nach drei Kurven war ich schon Elfter, das hat sehr geholfen.


Weitere Inhalte:

Facebook
DTM
Wir suchen Mitarbeiter
x