DTM - Frust bei Wolff und Merhi

Nicht von den Punkten träumen

Roberto Merhi und Susie Wolff verraten bei Motorsport-Magazin.com, warum sie im Norisring-Qualifying nicht über Q1 hinauskamen und was sie vom Rennen erwarten.
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Motorsport-Magazin.com - Das Persson-Motorsport-Team erlebte am Norisring kein Qualifying nach Maß - Roberto Merhi und Susie Wolff starten nur von den Plätzen 18 und 19. Speziell der Spanier war mit seiner Leistung nicht zufrieden und möchte herausfinden, warum einfach nichts zusammenlaufen wollte. "Dass wir uns verbessern müssen ist klar, aber ich glaube, wir können im Rennen morgen eine gute Pace zeigen und uns nach vorne arbeiten", war der Mercedes-Pilot im Interview mit Motorsport-Magazin.com dennoch optimistisch.

Punkte zu holen wäre ein gutes Ergebnis
Roberto Merhi

Am Start möchte der 21-Jährige einfach ruhig bleiben, denn seine Ambitionen sind hoch: "Punkte zu holen wäre ein gutes Ergebnis." Besondere Freude auf den Stadtkurs verspürt er aber nicht. "Es gibt hier keine schnellen Kurven, was ein Grund sein könnte, warum ich die Strecke nicht so mag", verriet der Spanier, der aber die tolle Atmosphäre durch die zahlreichen Fans lobte.

Wolff fehlerfrei

Seine Teamkollegin Wolff sah die Dinge etwas pessimistischer und war nach Platz 19 sehr enttäuscht. "Wir versuchten alles aus dem Auto zu holen. Das ist mir gelungen, denn die Runde war nicht schlecht", analysierte die Schottin, die angab, keinen Fehler gemacht zu haben. Weit nach vorne wird es ihrer Meinung nach aus dieser Startposition am Sonntag nicht mehr gehen: "Von P19 aus kann man nicht von den Punkten träumen, denn wenn alles normal verläuft, wird es schwierig, neun Autos zu überholen."

Von P19 aus kann man nicht von den Punkten träumen
Susie Wolff

Die große Frage ist auch für die Mercedes-Pilotin das Wetter. Denn während es am Samstag sehr heiß war, könnte es am Sonntag Gewitter geben, die schon 2011 das gesamte Feld durchwirbelten. "Wenn es morgen ähnliche Temperaturen werden, erwartet uns eine Herausforderung. Es war im Auto sehr heiß", schilderte sie ihre Erfahrungen des Qualifyings, bei dem rund 34° Grad Lufttemperatur herrschte. Ob Regen oder Trocken, eines ist für die Mercedes-Pilotin aber jetzt schon klar: "Am Start werde ich attackieren."


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