DTM - DTM-Auftakt begeistert Haug

Besser geht's nicht

Norbert Haug freut sich über die Ausgeglichenheit bei der Hockenheim-Quali - und lobt die Zusammenarbeit der Teams. Mit dem Mercedes-Ergebnis ist er zufrieden.
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Motorsport-Magazin.com - Norbert Haug war begeistert. Das Qualifying zum ersten Rennen der neuen DTM-Saison auf dem Hockenheimring entwickelte sich zumindest sportlich gesehen ganz nach den Wünschen des Motorsportchefs von Mercedes-Benz. "Ich glaube alle Verantwortlichen haben sich das so gewünscht", sagte er. "Besser anfangen, als mit allen drei Marken ganz vorne, kann es nicht. Man hofft darauf, dass es so ausgeglichen verläuft."

Jamie hat einen guten Job gemacht
Norbert Haug

Mit Jamie Green, der das morgige Rennen von dem zweiten Startplatz in Angriff nimmt, schaffte immerhin ein Mercedes-Fahrer den Sprung in die vierte Qualifikationsrunde. "Jamie hat einen guten Job gemacht", meinte Haug. Ein bisschen Enttäuschung darüber, dass es nicht zur Pole Position gereicht hatte, war dann aber doch herauszuhören. "Nach seinem Verbremser in Q4 lag er bei der zweiten Zwischenzeit mit einem Tausendstel vorne, damit hat er sein Potenzial angedeutet", sagte er. "Im Motodrom hat er dann aber wichtige Zeit verloren. Er muss einfach mal alles zusammenbekommen."

Etwas enttäuschend verlief auch der Arbeitstag des hochgewetteten Christian Vietoris, der nur den 15. Startplatz ergattern konnte. Haug ist aber weiterhin davon überzeugt, dass Mercedes mit dem 23-Jährigen ein echtes Juwel in seinen Reihen hat. "Mit Vietoris fährt ein sehr talentierter Mann bei HWA", stellte der Mercedes-Chef klar. "Leider hat auch er nicht alles zusammengebracht, aber da geht morgen im Rennen bestimmt etwas."

Die Zuschauer wollen Spektakel, das haben wir ihnen heute geboten
Norbert Haug

Mit dem Gesamtergebnis aller Mercedes-Starter konnte Haug durchaus leben. "Die Mannschaftsleistung war bis P11 da, der Ralf hat die Top-10 nur um sechs Tausendstel verpasst", bilanzierte der Mercedes-Boss. "Insgesamt standen zweimal vier Fahrer der beiden anderen unter den ersten Elf und drei von uns. Der Speed ist also da, ich mache mir keine Sorgen." Für das Rennen wollte er aber noch keine Prognose abgeben. "Morgen kann sich alles ändern. In den Longruns kommt es darauf an, wer mit den Reifen besser umgeht."

Das Fazit des 59-Jährigen fiel dann auch rundum positiv aus. "Wir haben faszinierende Autos, alles ist sehr ausgeglichen und mit BMW gibt es einen tollen Newcomer - obwohl das eigentlich kein Newcomer ist. Auch unser alter Gefährte Audi ist toll gefahren", meinte Haug. "Die Zuschauer wollen Spektakel, das haben wir ihnen heute geboten. Die Basis, die Ausgeglichenheit und der Spirit sind da. Da kann sich auch die Formel 1 ein Stück weit an uns orientieren, hier wird neben der Rennstrecke zusammengearbeitet."


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