DTM - BMW schließt Tests am Hungaroring ab

Drei Autos, vier Fahrer

Am Hungaroring setzte BMW an den vergangenen beiden Tagen sein Vorbereitungsprogramm für die kommende DTM-Rennsaison fort.

Motorsport-Magazin.com - Wie schon am EuroSpeedway Lausitz erfolgte auch der BMW-Test in Budapest gemeinsam mit den beiden anderen in der DTM vertretenen Herstellern Audi und Mercedes. Ebenso kamen wieder drei BMW M3 DTM Rennfahrzeuge zum Einsatz. Im Fokus der Testfahrten standen Reifentests, Abstimmungsarbeiten am Fahrzeug und Long-Runs.

Neben Andy Priaulx und Augusto Farfus kamen am Steuer des dritten BMW M3 DTM der frisch gebackene Meister der American Le Mans Series, Dirk Müller (Tag 1), sowie Dirk Werner (Tag 2) zum Einsatz. "Im Moment erlebe ich sehr aufregende Wochen", so Müller. "Es war großartig, mich ein weiteres Mal in das BMW DTM-Testprogramm einbringen zu können. Mit jedem gefahrenen Kilometer mehr gewinne ich mehr Vertrauen in den BMW M3 DTM, in dem ich mich jetzt schon sehr wohl fühle."

Es ist ein sehr gutes Zeichen, zu einem so frühen Zeitpunkt in unseren Vorbereitungen schon über eine so hohe Zuverlässigkeit zu verfügen.
Augusto Farfus

Auch Dirk Werner gefiel die Ausfahrt im DTM-Boliden. "Es war schon ein tolles Gefühl, das erste Mal den BMW M3 DTM testen zu können", sagte er. "Der Unterschied zum BMW M3 GT ist sehr groß, gerade die Karbonbremsen erfordern eine große Umstellung. Das Auto fühlte sich vom ersten Moment an sehr gut an. Im Laufe des Tages haben wir gute Fortschritte erzielen können."

Die Testfahrten verliefen laut Angaben des Herstellers positiv. "In der aktuellen Phase ist jeder Test ist für uns sehr wichtig", so Priaulx. "Insbesondere das Zusammenwirken von Fahrzeug und Reifen ist ein wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit, und das war ein wichtiger Bestandteil unseres Testprogramms. Wir verstehen das Auto von Test zu Test besser. Auch hier am Hungaroring haben wir wieder wichtige Erkenntnisse dazugewonnen."

Alle drei Fahrzeuge liefen über beide Tage problemfrei auch über lange Distanzen. Auf der 4,381 km langen Rennstrecke legten die drei BMW M3 DTM am ersten Tag insgesamt 361 Runden zurück, am zweiten Tag 392 Runden.

Augusto Farfus freute sich vor allem über die gute Standfestigkeit des Autos. "Es ist ein sehr gutes Zeichen, zu einem so frühen Zeitpunkt in unseren Vorbereitungen schon über eine so hohe Zuverlässigkeit zu verfügen", sagte er. "Wir haben zwei weitere produktive Tage verbracht und erneut viel über das Fahrzeug gelernt."


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