DTM - Spengler holt zweite Bestzeit in Spielberg

Mercedes-Trio zeigt Muskeln

Bei der zweiten Testsession in Spielberg landeten drei Mercedes-Neuwagen an der Zeiten-Spitze. Auch die Stuttgarter Rookies wussten in Österreich zu überzeugen.
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Motorsport-Magazin.com - Das dritte DTM-Wochenende steht vor der Tür: Diesmal gastiert die Tourenwagenserie in Spielberg auf dem frisch wiedereröffneten Red-Bull-Ring. Bevor es am Freitag mit den üblichen Freien Trainings losgeht, hatten die Piloten am Donnerstag bereits die Gelegenheit, sich mit der Strecke vertraut zu machen. In zwei dreistündigen Sessions tasteten sich die Fahrer ans Limit heran und nahmen Setup-Einstellungen für den österreichischen Kurs vor.

Nachdem sich am Vormittag DTM-Rookie Edoardo Mortara an die Spitze des Zeitentableaus gesetzt hatte, thronte beim zweiten Durchgang am Nachmittag ein Stuttgarter Fabrikat ganz oben: Bruno Spengler brauchte für seine schnellste Runde auf dem ehemaligen A1-Ring 1:25.934 Minuten. Dem Meisterschaftsführenden folgten die Markenkollegen Jamie Green und Gary Paffett auf den Plätzen zwei und drei.

Rookies oben dabei

Bruno Spengler holte die Bestzeit - Foto: Mercedes-Benz

Hinter dem Neuwagen-Trio folgte der nächste Mercedes-Pilot: DTM-Newcomer Renger van der Zande landete auf Rang vier vor Rookie-Kollege Christian Vietoris. Der Mercedes-Pilot scheint seine Gehirnerschütterung überstanden zu haben. Miguel Molina war auf Platz sechs der erste Audi-Pilot, der die Mercedes-Serie durchbrach. Die Top-10 komplettierten Ralf Schumacher, Martin Tomczyk, Felipe Albuquerque und Mike Rockenfeller. Am fleißigsten zeigte sich Green, der den Kurs 61 Mal umrundete.

Die Audi-Stars Mattias Ekström und Timo Scheider landeten auf den Platz 14 und 16. Die rote Laterne auf der Zeitentabelle schnappte sich Mercedes-Pilotin Susie Stoddart. Ihr weibliches Audi-Pendant, Rahel Frey, schaffte es auf Rang 13.

Viel enger als sonst geht es ja kaum, ich erwarte aber trotzdem, dass es nun noch spannender wird.
Mike Rockenfeller

Es wird noch spannender

"Durch die insgesamt sechs Teststunden ist das Feld natürlich viel besser auf das Wochenende vorbereitet, als es normalerweise der Fall ist", meinte Zandvoort-Sieger Rockenfeller. "Der Test hat dazu beigetragen, dass jeder besser vorbereitet ist. Viel enger als sonst geht es ja kaum, ich erwarte aber trotzdem, dass es nun noch spannender wird."

Bereits zwischen 2001 und 2003 war die DTM zu Gast in Österreich - mit dem besseren Ende für Mercedes. Zunächst hatte dort Bernd Schneider den Premieren-Sieg gefeiert, anschließend stand Marcel Fässler zwei Mal ganz oben auf dem Podest. Am kommenden Sonntag werden Zandvoort-Sieger Rockenfeller, Ekström, Scheider und Co. alles geben, um die Mercedes-Serie zu durchbrechen.


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