Motorsport-Magazin.com - Besonders harte Bedingungen erwarteten die Starter der 12. ADMV Lausitz-Rallye zur ersten Etappe. Anhaltende Trockenheit verwandelte die Lausitzer Schotterpisten in Rallye-Dakar ähnliche Staubpisten. Teilweise lag die Sichtweite der Teilnehmer unter zwei Metern. Wenn der Staub-Nebel aufklarte, kam ein wunderschöner Sonnenuntergang um weiter die Sicht zu nehmen.
Nach der ersten Etappe liegt Matthias Kahle im Skôda Fabia S2000 mit einem Vorsprung von nur 0,1 Sekunden vor Mark van Eldik im Mitsubishi Lancer WRC. Nur vier Sekunden später reiht sich Ruben Zeltner im Skôda Octavia WRC auf Rang drei ein. Schnellster DRS Teilnehmer ist Maik Stölzel im Skôda Fabia WRC auf Rang 8 der Gesamtwertung.
"Bis zur Hälfte der ersten Wertungsprüfung lief alles gut, doch dann hatten wir Probleme mit dem Getriebe und mussten den WRC per Handschaltung fahren. Das Getriebe wurde nun von unseren fleißigen Service Jungs gewechselt und wir können morgen wieder voll durchstarten", sagte Stölzel.
Robert Stöber, derzeitiger Tabellenführer der Deutschen Rallye Serie, ist das erste Mal auf Schotter unterwegs und belegt nach der ersten Etappe Rang 50 der Gesamtwertung. "Ich fahre hier das erste Mal auf Schotter und war anfangs klar überfordert - die schlechte Sicht, die tiefstehende Sonne - es war einfach zu heftig für mich. Speziell die Arena hatte es in sich. Die zweite WP ging schon um einiges besser und wir werden alles darauf setzen, das Ziel der Lausitz-Rallye zu erreichen. Die Punkte sind sehr wichtig für die Meisterschaft."
Veit König fährt mit seinem Suzuki Swift Sport, welcher eine starke Änderung im Fahrwerk bekommen hat, speziell für die Lausitz Rallye. Er belegt aktuell Rang 36 der Gesamtwertung. "Wir sind von Anfang an sehr soft gefahren. Durch die Sichtverhältnisse ist es eine reine Glückssache, den richtigen Weg zu finden. Unser Aufschrieb passt und das Auto läuft super", so König.
Timo Weigert belegt aktuell Rang 38 der Gesamtwertung. "Hier fahre ich zum ersten Mal mit einem Fronttriebler auf Schotter, dies ist natürlich eine enorme Umstellung. Auf der zweiten WP hat sich leider die Kofferraumklappe selbstständig gemacht und dadurch hatten wir nicht nur von außen, sondern auch von innen den schönen Lausitzer Staub, direkt vor der Nase. Für morgen wünsche ich mir bessere Bedingungen."