DRS - Führungswechsel - wer kommt auf Pole?

Probleme beim Shakedown

Olaf Dobberkaus Titelverteidigung bei der Thüringen Rallye ist gefährdet. Doch er hat einen Plan, wie er trotz des Lizenzentzuges an den Start gehen kann.

Motorsport-Magazin.com - Aufgrund des Lizenz-Entzuges muss Olaf Dobberkau auf einen Start in Wertung bei der 50. Sparkassen DMV Thüringen-Rallye verzichten. Er will nun als Vorwagen mit der 00 antreten. Gleich beim Shakedown konnte er nur einen Umlauf absolvieren, danach musste er seinen Porsche mit einem Kupplungsdefekt abstellen. Die Fans hoffen darauf, dass das Fahrzeug bis zum Start in Pößneck wieder einsatzfähig ist.

Eine neue Chance, die Führung in der DRS zu übernehmen, haben die punktgleich mit 30 Zählern auf Rang 2 liegenden Ron Schumann und Mario Kunstmann. Die ebenfalls nach der AvD-Sachsen-Rallye zweitplatzierten Dirk Knüpfer, Lars Meyer, Björn Mohr, Jan Horlbeck und Sepp Wiegand treten beim zweiten Lauf zur Deutschen Rallye Serie nicht an.

Halbe Punkte

Ron Schumann trifft in der Klasse 8 auf acht Mitkonkurrenten, darunter die DRS eingeschriebenen Mark Muschiol, Daniel Voigt, Timo Weigert und Markus Hackenberg, die bei der AvD-Sachsen-Rallye die nachfolgenden Plätze belegten.

Mario Kunstmann hat in seiner Klasse 21 nur den auf Grund der Zusammenlegung mit der Klasse 19 startenden Reinhard Gröbner als Gegner. Auf Grund der Punkteregelung in der DRS können beide nur halbe Punkte erreichen.

Beläge aus Bulgarien

Maik Stölzel hat bei der AvD-Sachsen-Rallye mit Bremsproblemen gehadert. Er hofft, dass neue Bremsbeläge aus Bulgarien noch am geliefert und verbaut werden können. In seiner Klasse trifft Maik auf 3 weitere Gegner. Darunter der neu eingeschriebene DRS Teilnehmer Anton Werner, ebenfalls auf Porsche.

56 Teams, neben Neuzugang Anton Werner, auch Michael Peter auf dem historischen Lada VFTS, haben sich bis jetzt in die Serie eingeschrieben. Leider haben sich einige Top-Teams wie Felix Herbold, Ruben Zeltner und Peter Corazza entschieden, sich weder in die DRM noch die DRS einzuschreiben, um gegen die Prädikatsvergabepolitik zu demonstrieren. Sie fahren nur ausgewählte Veranstaltungen. Diese Teams mischen als "Gastpiloten" nunmehr das Starterfeld bei der Thüringen-Rallye auf.


© adrivo Sportpresse GmbH/AVD 
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