DRS - Heimvorteil bei der Sachsen Rallye

Daniel Schmidt und die 13

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen und einem Happyend liegen hinter dem Hartensteiner Rallyeteam.

Motorsport-Magazin.com - Ein Urgestein der HJS Diesel Rallye Masters ist Daniel Schmidt. Am vergangenen Wochenende gastierte der Diesel Cup fast vor seiner Haustür bei der AvD Sachsen Rallye. "Wenn man vor der eigenen Haustüre fährt, kommt oft die Meinung auf, dass man dadurch einen Heimvorteil hat. Dies sehe ich aber nur zum Teil. Denn die Strecken werden im normalen Straßenverkehr anders gefahren, außerdem werden auch Wirtschaftswege benutzt, die sonst gesperrt sind", so die Einschätzung von Daniel Schmidt vor der Rallye.

Am Donnerstag zum Shakedown hatten wir schon ein gutes Gefühl mit dem Skoda Fabia.
Jürgen Breuer

Weiter berichtete sein Beifahrer Jürgen Breuer: " Am Donnerstag zum Shakedown hatten wir schon ein gutes Gefühl mit dem Skoda Fabia. Und als am Freitag die erste Runde zu Ende war, konnten wir es nicht glauben, dass wir so schnell unterwegs waren. Wir blieben bei unserem Rhythmus und gingen dann in Führung liegend mit 12 Sekunden zum zweiten im HJS Cup in die Nachtpause." Daniel Schmidt erzählte über die Dramen: "Am Samstag fuhren wir dann weiter auf Angriff, denn wenn es am Freitag, den 13. klappt, warum jetzt nicht auch. Aber die Zahl 13 in Form der 13. Wertungsprüfung brachte uns dann das Pech."

"Ungefähr nach einem Drittel der Prüfung hatten wir plötzlich einen extremen Leistungsverlust. Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was mir alles da durch den Kopf schoss. Nach dem Ziel der prüfende Blick in den Motorraum; eine Metallschlauchschelle war zerbrochen und der Turboschlauch blies die Leistung nicht in den Motor, sondern einfach nur zur Seite raus. In diesem Moment hielt unser Kampfgegner Björn neben uns an. Ehe ich mich versehen hatte, gab er mir schon einen neue Schelle", so Schmidt.

Eins muss man sagen, wir kämpfen alle gegen einander, aber jeder hilft jedem. Das ist eine richtig gute Truppe.
Daniel Schmidt

"Eins muss man sagen, wir kämpfen alle gegen einander, aber jeder hilft jedem. Das ist eine richtig gute Truppe. Trotzdem fielen wir bis auf den fünften Platz zurück. Schnell wurde ein Rückstand von vierzehn Sekunden auf den zweiten Platz ausgerechnet. Eigentlich aussichtlos, auf 5,3 Kilometer Prüfung, die Zeit wieder gutzumachen, aber wir schafften es. Mit einer Sekunde Vorsprung belegten wir den zweiten Platz bei der Sachsen Rallye im HJS Cup. In der Meisterschaft konnten wir uns mit diesem Top Ergebnis auf den zweiten Platz vorkämpfen", sagte der Skoda-Pilot.




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