DRM - Frühes Aus für Riedemann beim Heimspiel

Kollision mit glimpflichem Ausgang

Unfälle zwischen zwei Rallyefahrzeugen sind eher selten. Bei der Rallye Sulinger Land kamen sich Christian Riedemann und ein Konkurrent jedoch in die Quere.

Motorsport-Magazin.com - Rund 80 Teams sind bei der 27. Auflage der ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land (02.05. - 03.05.2014), dem fünften Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft/ADAC Rallye Masters, an den Start gegangen. Darunter auch das deutsch/belgische Duo Christian Riedemann und Co-Pilotin Lara Vanneste.

Für den 26-jährigen Sulinger stellte die Veranstaltung eine tolle Gelegenheit dar, die Pause zwischen den Läufen zur Junior WM (JWRC) zu überbrücken und sich gleichzeitig dem heimischen Publikum zu präsentieren. Von den vierzehn zu fahrenden Wertungsprüfungen fanden erstmalig bereits zwei am Freitagabend statt, darunter auch der bei Zuschauern sehr beliebte Rundkurs in Sulingen.

Wir sind sehr froh, dass niemand verletzt wurde und lediglich Schäden am Fahrzeug entstanden sind.
Christian Riedemann

"Wir hatten einen guten und problemlosen Start in die Rallye, so dass wir den ersten Tag auf dem neunten Platz beenden konnten. Dieses Ergebnis stimmte uns sehr zufrieden, da am Freitag angesichts der Streckenbeschaffenheit mit unserem "kleinen" Citroën DS3 nicht mehr rauszuholen war. Die sehr schnellen Strecken boten eher den leistungsstärkeren Autos einen Vorteil", erklärt Riedemann.

Am Samstagmorgen versuchte das Team, durch eine Aufholjagd einige Plätze gut zu machen. Auf der vierten Wertungsprüfung, die auf dem Gelände einer ehemaligen Pulverfabrik ausgetragen wurde, war Riedemann dann in seinem Citroën DS3 extrem schnell unterwegs. Auf den 19,3 WP-Kilometern lief er auf den vor ihm gestarteten Maik Stölzel im Porsche 911 GT3 auf und überholte diesen. Jedoch musste der Sulinger nur kurze Zeit später aufgrund eines Fahrfehlers in einen Notausgang ausweichen und zu einem Wendemanöver ansetzen. In diesem Moment rutschte Stölzel an derselben Stelle gerade aus und kollidierte mit dem Citroën DS3. Beide Teams blieben unverletzt, eine Weiterfahrt war jedoch aufgrund der entstandenen Schäden nicht möglich.

"Es ist natürlich sehr schade, dass ich meine Heimrallye vorzeitig beenden musste. Gerne hätte ich meinen Fans und Partnern hier vor Ort eine schöne Show geboten. Wir sind jedoch sehr froh, dass niemand verletzt wurde und lediglich Schäden am Fahrzeug entstanden sind. Nun schauen wir unserem nächsten Einsatz in der JWRC mit Freude entgegen", berichtet der 26-Jährige.

Der nächste Lauf zur JWRC findet in acht Wochen (27.06. - 29.06.2014) im Rahmen der Rallye Polen statt. Nach fünfjähriger Pause ist die Rallye in diesem Jahr erstmals wieder Teil des WM-Kalenders.


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