Dakar - De Villiers/von Zitzewitz ruhen auf Rang vier

Sauberer Tag für die Kehrmaschine

Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz haben mit einem weiteren Spitzenresultat den Anschluss an die Spitzenreiter der Rallye Dakar gehalten.

Motorsport-Magazin.com - Auf dem sechsten Teilstück der Wüstenrallye durch Argentinien und Chile erreichten die "Dakar"-Sieger von 2009 als Tagesvierte das Ziel. Der Etappensieg ging auf der Route von Tucuman nach Salta an Stephane Peterhansel (Mini). Nach der ersten Woche der Rallye Dakar liegen Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz an der vierten Position des Gesamtklassements, knapp 41 Minuten hinter dem Führenden Joan Roma im Mini, der die Automobilwertung vor zwei seiner Teamkollegen anführt - Orlando Terranova und Stephane Peterhansel.

Giniel de Villiers: "Das war bisher die leichteste Etappe der 'Dakar' in diesem Jahr. Wir mussten heute zusammen mit 'Nani' Roma die Route eröffnen. Uns kam heute deshalb die Rolle zu, die Strecke für die Nachfolgenden freizufegen. Das erklärt den Rückstand, denn der Grip wurde so für die hinter uns Gestarteten immer besser. Wir sind zufrieden mit dem Resultat, mehr hatten wir uns nicht erhofft. Wir hatten einen sauberen Tag ohne Probleme."

Dirk von Zitzewitz: "Navigatorisch war es heute keine allzu schwere Aufgabe, die Route zu eröffnen. Es war ohnehin die leichteste Etappe im bisherigen Verlauf. Trotzdem: Das Material wurde auch heute wieder gefordert, vor allem die Bremsen. Heute hat der Hilux perfekt funktioniert, keine Probleme. In der zweiten 'Dakar'-Woche muss es genauso weitergehen. Wir brauchen einen sauberen Run, um weiterhin vorn mitzuspielen. Es wird in der zweiten Woche keine Geschenke geben."

Einer der irreführendsten Begriffe der Rallye Dakar ist der des "Ruhetags". Denn zur Ruhe kommen Spitzenteams und Privatiers in Salta nicht wirklich. Obwohl es am Samstag zum ersten Mal kein Wettbewerbsdruck und keine Abfahrt Stunden vor dem Sonnenaufgang auf dem Programm stehen, sind Fahrer und Beifahrer vollgestopft mit Medien-Terminen. Das Team selber hat den härtesten Tag der "Dakar" vor der Brust. Die Fahrzeuge werden gründlicher zerlegt als an allen anderen Tagen, Verschleißteile ausgetauscht und jedes Detail von Grund auf picobello überarbeitet. Für die Mechaniker ist der folgende Sonntag der wahre Ruhetag - dann dreht die "Dakar" eine Schleife um Salta - für die Schrauber erstmals die Gelegenheit, bis zum Mittag auszuruhen statt hunderte von Kilometern auf dem Weg zum nächsten Biwak hinter sich zu legen.


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