Dakar - Motorrad-Teilnehmer stirbt auf 5. Etappe

Leblos aufgefunden

Todesfall eines Teilnehmers der Rallye Dakar: Der Belgier Eric Palante wurde am Freitagmorgen leblos auf der Strecke aufgefunden. Untersuchungen angekündigt.
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Motorsport-Magazin.com - Bei der Rallye Dakar kam es zu einem weiteren Todesfall. Der Motorrad-Teilnehmer Eric Palante wurde am Freitagmorgen tot von seinem Team aufgefunden. Sein lebloser Körper befand sich bei Kilometer 143 auf der Etappe zwischen Chilecito und San Miguel, wo die Dakar am Donnerstag ihre fünfte Etappe absolviert hatte. Der Truck seines Teams rückte aus, um den Honda-Piloten abzuholen, und fand ihn um 8:30 Uhr morgens leblos auf.

Derzeit wird untersucht, welche Umstände zum Ableben des 50-Jährigen führten. Die Organisatoren der Dakar erhielten keine Warnung seitens des Fahrers, dass etwas nicht stimmte. Am Nachmittag sei noch Palantes Wasser aufgefüllt worden, hieß es in der offiziellen Pressemitteilung der ASO.

Die Familie des Belgiers ist am Freitagmorgen vom tragischen Unglück informiert worden. Palante war zu seiner elften Rallye Dakar gestartet und hatte sich Hoffnungen auf den Sieg in der Amateurwertung gemacht. "Mit großem Bedauern sprechen die Organisatoren sowie die Dakar-Familie der Familie und den Freunden von Eric ihr Beileid aus", teilten die Offiziellen in dem Schreiben mit.

Am Donnerstag ereigneten sich zwei weitere Todesfälle, die allerdings nicht direkt mit dem Rennbetrieb im Zusammenhang standen. Zwei argentinische Journalisten, die über die Rallye berichtet haben, sind tödlich verunglückt. Die beiden Männer stürzten im Norden Argentiniens mit ihrem Fahrzeug in eine 100 Meter tiefe Schlucht. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Fotografen im Alter von 31 und 36 Jahren. Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus in Tucuman eingeliefert. Laut Informationen von Motorsport-Magazin.com handelte es sich bei dem Zwischenfall um einen normalen Verkehrsunfall. Weitere Beteiligte gab es offenbar nicht. Die Journalisten verfügten über eine Tagesakkreditierung.

Bei der traditionsreichen Rallye kommt es immer wieder zu tragischen Zwischenfällen. Palante ist der 65. Todesopfer in der Geschichte der Marathon-Rallye. Im Vorjahr starben insgesamt drei Menschen während der Dakar. Der Motorrad-Teilnehmer Thomas Bourgin kam bei einem Verkehrsunfall mit einem entgegenkommenden Polizeifahrzeug ums Leben. Wenige Tage davor waren zwei Zivilisten bei einem Verkehrsunfall ebenfalls tödlich verunglückt.


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