Dakar - Zwei Todesfälle im Rahmen der Dakar

Zwei Reporter verstorben

Am Rande der Rallye Dakar kam es zu zwei Todesfällen. Zwei Reporter verunglückten tödlich mit ihrem Auto. Zwei weitere Personen konnten gerettet werden.
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Motorsport-Magazin.com - Am Rande der Rallye Dakar ist es zu zwei Todesfällen gekommen. Zwei argentinische Journalisten, die über die Rallye berichtet haben, sind am Donnerstag tödlich verunglückt. Die beiden Männer stürzten im Norden Argentiniens mit ihrem Fahrzeug in eine 100 Meter tiefe Schlucht. Im Fahrzeug befanden sich noch zwei Fotografen im Alter von 31 und 36 Jahren. Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus in Tucuman eingeliefert. Laut Informationen von Motorsport-Magazin.com handelte es sich bei dem Zwischenfall um einen normalen Verkehrsunfall. Weitere Beteiligte gab es offenbar nicht. Die Journalisten verfügten über eine Tagesakkreditierung.

"Das Auto stürzte 100 Meter über einen Felsvorsprung", sagte der Journalist Francisco Delgado. "Die Personen auf den vorderen Sitzen waren umgehend tot. Die anderen konnten gerettet werden." Fast jährlich kommt es bei der traditionsreichen Rallye durch Südamerika zu tödlichen Zwischenfällen, auch wenn diese nicht immer im direkten Zusammenhang mit der Rennveranstaltung Dakar standen. Bei der Ausgabe im vergangenen Jahr verstarb der Motorrad-Teilnehmer Thomas Bourgin sowie kurze Zeit zuvor zwei Privatpersonen bei einem Verkehrsunfall, der nicht direkt mit dem Renngeschehen im Zusammenhang stand.

Wenn so viele Autos unterwegs sind, kann man nur hoffen, dass alles gut geht. Eine Garantie gibt es aber nicht.
Sven Quandt

Nach den Ereignissen der vergangenen Jahre unterhielt sich Motorsport-Magazin.com mit X-Raid-Teamchef Sven Quandt über die Gefahr der Dakar. Bezug nehmend auf die Unglücke aus dem Jahr 2013 sagte er: "Während des eigentlichen Rennens gab es keine Todesfälle. Das zeigt, dass die Sicherheitsvorkehrungen extrem hoch sind. Die eingeführten Geschwindigkeitsbeschränkungen funktionieren. Aus motorsportlicher Sicht sind wir an einem Punkt angelangt, vor dem man den Hut ziehen muss. Die andere Sache war ein ganz normaler Verkehrsunfall - ob der auch ohne die Dakar passiert wäre, kann heute niemand mehr sagen. Ich habe mein Team dazu aufgerufen, sehr vorsichtig zu sein. Aber man kann nie ausschließen, dass irgendwo ein Unfall passiert. Wenn so viele Autos unterwegs sind, kann man nur hoffen, dass alles gut geht. Eine Garantie gibt es aber nicht."


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