Dakar - Licht und Schatten bei Speedbrain an Tag zwei

Unheimlich schnell und staubig

Während sich Jeremias Israel Esquerre nach vorne arbeitet, muss Juan Carlos Salvatierra nach einem Sturz zum Schraubschlüssel greifen.

Motorsport-Magazin.com - Für das gesamte Fahrerfeld der diesjährigen Dakar bot die 2. Etappe einen echten Prüfstein in den Dünen von Nihuil, nachdem die lange Sonderprüfung mit Highspeed-Passagen begonnen hatte. Die letzten 100 Kilometer verlangten aber körperlich und fahrerisch viel ab. Der graue Sand bei Nihuil ist extrem tief, und die Dünen brechen teilweise sehr abrupt ab. Auch die Navigation spielte eine wichtige Rolle.

Auch das Kundensport Team von Speedbrain musste sich dieser Herausforderung stellen. Am besten gelang das Jeremias Israel Esquerre. Der Chilene fuhr vorsichtig und konstant schnell und schob sich deutlich nach vorne. Nach einem kleinen Sturz musste Speedbrain-Fahrer Juan Carlos Salvatierra gemeinsam mit seinem Helfer Paolo Ceci in der Sonderprüfung eine kleine Reparatur erledigen. Beide konnten aber weiterfahren und schlugen sich an diesem harten Tag ebenfalls ordentlich. Die beiden bewiesen dabei echtes Teamplay. Pechvogel des Tages ist der Italiener Alessandro Botturi, der sich in den Dünen verfuhr und in extrem unwegsamem Gelände landete. Der Portugiese Pedro Oliveira spulte derweil sein Programm souverän im vorderen Mittelfeld ab.

Jeremias Israel Esquerre: "Anfangs ging es heute unheimlich schnell und staubig zur Sache. Und dann führte es in die Dünen. Wir mussten durch sehr tiefen Sand, und die Dünen hatten ungewöhnlich abrupte Abbrüche. Schwierig zu fahren und auch navigatorisch sehr anspruchsvoll. Durch konstante Fahrweise konnte ich mich ein Stück nach vorne arbeiten. Ich bin voll motiviert für die nächsten Tage und freue mich, dass unser Team hervorragend funktioniert."

Am Dienstag steht der erste Teil der ersten Marathonetappe an. Es müssen 665 km gefahren werden, davon knapp 373 km als Sonderprüfung, die direkt im Biwak endet. Eine der Schwierigkeiten: Es geht erstmals in die Anden und bis auf 4.300 Meter Höhe.


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