Dakar - Bikes - Barreda reiht sich hinter die Favoriten

Erstes Podium für das Husqvarna Rallye Team

Joan Barreda zeigte bei der zweiten Etappe der Dakar 2012, welches Potenzial in ihm und der Husqvarna 449 RR by Speedbrain steckt.

Motorsport-Magazin.com - Hinter den beiden Topfavoriten Marc Coma und Cyril Depres holte Joan Barreda bei dieser ersten schweren Etappe den dritten Platz am Tages-Podium. Pech für das Team und den jungen Spanier: In der Gesamtwertung erhielt er eine Zeitstrafe von fünf Minuten aufgebrummt, da ihm am Vortag bei starkem Wind die Stempelkarte abhanden gekommen war. Trotzdem verbesserte er sich im Gesamtranking auf Platz fünf. Dasselbe "Karten-Schicksal" ereilte auch Paulo Goncalves. Auch er fuhr eine saubere Etappe und kam als 13. ins Ziel. In der Gesamtwertung rangiert er aber wegen der gleichen Zeitstrafe ein ganzes Stück weiter hinten.

Ich freue mich, dass ich morgen das Rennen als Dritter aufnehmen kann
Joan Barreda

Die anderen drei Fahrer, Ze Helio, Ike Klaumann und Jose Pellicer bewegen sich im erwarteten Fahrplan. Morgen geht es auf technisch sehr anspruchsvollen Pfaden und durch Flüsse hinauf auf über 3000 Höhenmetern in die Anden nach San Juan. Auf das Feld warten 291 Kilometer Verbindungsetappe und 270 Kilometer Wertungsprüfung.

Barreda sagte: "Die ersten 170 km waren extrem schnelle Piste mit vielen Vollgas-Sequenzen. Danach kam ein Flussbett mit großen Steinen, in dem ich allerdings noch keine Überholmanöver riskierte, da das Sturzrisiko durch die Verhältnisse relativ hoch war. Ich konnte auf die vorderen Fahrer etwas auffahren und dann im letzten sandigen Teilabschnitt noch überholen und Zeit gutmachen. Der letzte Teil war physisch sehr anstrengend und glich teilweise einer Sand-MX-Strecke. Auch die Navigation war stellenweise nicht zu unterschätzen. Ich freue mich, dass ich morgen das Rennen als Dritter aufnehmen kann."

Goncalves fasste zusammen: "Gestern ging ich es etwas zu vorsichtig an, was mir leider heute eine ungünstige Startposition bescherte. Immer wenn ich auf andere Fahrer aufschließ, war das Gelände leider so, dass das Überholen zu risikoreich war. Aber ich bin froh die ersten beiden Tage ohne Sturz überstanden zu haben und werde die nächsten Tage attackieren. Gestern hatte ich zusätzlich noch ein Penalty wegen Speeding aufgebrummt bekommen, weshalb ich mich in der Gesamtwertung nun nach vorne kämpfen muss. Noch ist nichts verloren, die richtig schweren Etappen liegen alle noch vor uns."


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